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Marthas Kinder

Autor Bertha Von Suttner
de Limba Germană Paperback – iul 2021
Die österreichische Schriftstellerin und Friedensaktivistin Bertha von Suttner (1843-1914) - für ihr pazifistisches Engagement 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet - erlangte ihre literarische Bedeutung vor allem durch den großen Antikriegsroman "Die Waffen nieder". Der Roman beschreibt die Absurdität und Grausamkeit des Krieges zu einer Zeit als Pazifismus gesellschaftlich kaum salonfähig war. Nach seinem Erscheinen 1889 wurde er schnell zu einem Bestseller und gab der Friedensbewegung in Österreich und Deutschland neuen Auftrieb. "Marthas Kinder" (1902) ist die Fortsetzung zu Suttners Meisterwerk. Trotz der inhaltlichen und stilistischen Anknüpfungen an den berühmten Vorgänger konnte die Autorin dessen kommerziellen und literarischen Erfolg nicht wiederholen. Der Roman zählt dessen ungeachtet zu den wichtigsten Erzählungen der deutschsprachigen Antikriegsliteratur und weist auch in der heutigen Zeit eine erschreckende Aktualität auf.
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Specificații

ISBN-13: 9783862671670
ISBN-10: 3862671674
Pagini: 264
Dimensiuni: 148 x 210 x 19 mm
Greutate: 0.39 kg
Editura: Europäischer Literaturverlag

Notă biografică

Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner war eine österreichische Schriftstellerin, Pazifistin und politische Aktivistin der Friedensbewegung. Als gebürtige Gräfin aus einer böhmischen Adelsfamilie wuchs sie im militärisch geprägten aristokratischen Umfeld der österreichisch-ungarischen Monarchie auf. Von 1876 bis 1885 lebte sie mit ihrem Mann in Georgien. Mit Beginn des Russisch-Türkischen Krieges 1877 begannen beide eine journalistische Tätigkeit mit Berichten über den Krieg sowie über Land und Leute in deutschen und österreichischen Zeitungen. 1889 veröffentlichte Bertha von Suttner den pazifistischen Roman 'Die Waffen nieder!", der in mehr als 15 Sprachen übersetzt wurde und als das wichtigste Werk der Antikriegsliteratur galt, bis 1929 'Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque herauskam. 1891 wurde sie beim Weltfriedenskongress in Rom zur Vizepräsidentin des Internationalen Friedensbüros gewählt und 1892 gründete sie die Deutsche Friedensgesellschaft. 1905 erhielt Bertha von Suttner als erste Frau den Friedensnobelpreis - ein Jahr vor Theodore Roosevelt. Am 21. Juni 1914, wenige Wochen vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs, erlag Bertha von Suttner einem Krebsleiden. In Deutschland sind 167 Straßen und Plätze und mehrere Dutzend Schulen nach Bertha von Suttner benannt.