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Die Verwandlung (Hamburger Lesehefte, nr. 187)

De (autor)
Notă GoodReads:
de Limba Germană Carte Paperback – 1995
Kafka beendete die Niederschrift dieser "kleinen Geschichte", die er auch selbst einmal als "ausnehmend ekelhafte Geschichte" bezeichnete, in der Nacht vom 6. Dezember zum 7. Dezember 1912. Er beschreibt hier minutiös die Folgen der Verwandlung des Handelsreisenden Gregor Samsa in eine Tiergestalt und somit die unterschiedlichsten Elemente der Gegenwelt des Menschlichen. Im Jahr 1914 von der "Neuen Rundschau" abgelehnt, erschien diese "Wanzengeschichte" - so vom Verleger Kurt Wolff genannt - erstmals 1915 in der Oktoberausgabe der "Weissen Blätter" und im selben Jahr als Einzeldruck für den "Jüngsten Tag". Heute ist sie als Schullektüre aus dem Deutschunterricht nicht mehr fortzudenken. Im Nachwort dieses Heftes befinden sich Hinweise zu Leben und Werk Kafkas sowie sprachliche Erläuterungen.
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Specificații

ISBN-13: 9783872911865
ISBN-10: 3872911864
Pagini: 53
Dimensiuni: 126 x 200 x 5 mm
Greutate: 0.05 kg
Editura: Hamburger Lesehefte
Seria Hamburger Lesehefte


Notă biografică

Franz Kafka, 3. 7. 1883 Prag - 3. 6. 1924 Kierling bei Klosterneuburg. Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende K. studierte nach dem Abitur 1901 Jura an der Deutschen Universität Prag (Staatsprüfung 1903, Promotion 1906). Danach arbeitete er als Versicherungsjurist zunächst bei den Assicurazioni Generali, dann seit 1908 bei der Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt in Prag, wo er bis zum Obersekretär aufstieg. 1922 wurde er wegen seiner fortschreitenden, 1917 zuerst offen ausgebrochenen Krankheit (Tuberkulose) pensioniert. Von September 1923 bis März 1924 lebte er in Berlin bei Dora Diamant, der letzten seiner komplizierten Frauenbeziehungen mit Verlobungen und Entlobungen (Felice Bauer, Julie Wohryzek, Milena Jesenská). Seit der Aufnahme seiner (ungeliebten) Berufstätigkeit schrieb K., meist nachts. Seine erste große Erzählung Das Urteil entstand in der Nacht vom 22. zum 23. September 1912. Sie bedeutete den Durchbruch zu einem eigenen Erzählstil, für den sprachliche Präzision und realistische Detailschilderung ebenso charakteristisch sind wie das Ineinander¿ießen von Traum und Wirklichkeit. Dabei entspricht die für K.s Erzählungen typische unmerkliche Verschiebung vom Realen ins Phantastische (und Groteske) dem Eindringen des Unbewussten (einschließlich des unbewussten Schuldgefühls). Hinter der Ober¿äche liegt eine andere, vielfältigen Deutungen unterworfene Realität. Mit dieser neurotischen 'Familiengeschichte' gestaltete K. zum ersten Mal eines seiner zentralen Themen, das der bürgerlichen Familie mit ihren Widersprüchen und Zwängen, das in verschiedenen Variationen sein Werk durchzieht (Die Verwandlung, Ein Landarzt, Brief an den Vater, Das Schloß, Der Verschollene u. a.). Die Grunderfahrung der Fremdheit in einer als labyrinthisch bzw. 'kafkaesk' verstandenen Welt ¿ndet ihren Ausdruck im gesellschaftlichen Bereich u. a. in den Institutionen der Justiz, der Bürokratie und der modernen Technik (In der Strafkolonie, Der Prozeß, Das Schloß u. a.). Dieser Welt der Entfremdung und der Zwänge stellt K. in seinen Tiergestalten und Tiergeschichten eine (ebenso vieldeutige) naturhafte Gegenwelt entgegen. Damit verbindet sich das Thema der Kunst in der Gesellschaft (Ein Hungerkünstler). K.s drei Romane (Der Prozeß, Das Schloß, Der Verschollene bzw. Amerika) blieben unvollendet; K. hielt sie in seinem hohen Kunstanspruch für missglückt. Sie wurden - wie zahlreiche andere zu Lebzeiten ungedruckte Texte - von M. Brod aus dem Nachlass veröffentlicht, den er eigentlich hätte vernichten sollen. Als gleichnishafter Ausdruck der Fremdheit des Menschen in der modernen Welt, als Zusammenfassung der Tendenzen des Jahrhunderts fand K.s Werk v. a. nach dem Zweiten Weltkrieg weltweite Resonanz - und vielfältige Deutungen. In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

Cuprins

Die Verwandlung Anhang1. Zur Textgestalt 2. Anmerkungen 3. Leben und Zeit: Nähe und Abstand zwischen Kafka Leben und dem Schicksal Gregor Samsas 3.1 Zeittafel 3.2 Aus einem Gespräch zwischen Kafka und Gustav Janouch 3.3 Hartmut Binder: Parallelen zwischen Kafka und der Figur Gregor Samsa 3.4 Aus Kafkas Brief an den Vater 4. Interpretationsansätze I: Freuds Thesen über den Ödipuskomplex (Vater-Sohn-Konflikt) 4.1 Freud über den Ödipuskomplex 4.2 Zur Anwendung von Freuds Thesen auf die Verwandlung 4.3 Deleuze und Guattari: Ein »allzu großer Ödipus«? 5. Interpretationsansätze II: Die Familie als System und die Verwandlung als abstrakte Aussage über die »Politik der Familie« 5.1 Watzlawick: Die Familie als System 6. Die Gestalt des Käfers 6.1 Bilderverbot: Ein Brief Kafkas an den Verleger Kurt Wolff vom 25. Oktober 1915 7. Die Verwandlung vor dem Hintergrund einer Tradition literarisch gestalteter Verwandlungen 7.1 Eine Verwandlung in der griechisch-römischen Mythologie: Das Schicksal der Meduse 7.2 Tabellarische Übersicht über Form und Ursachen verschiedener Verwandlungen in der antiken Mythologie (Auszug) 8. Gattung: Phantastische oder absurde Literatur 8.1 Das Phantastische der Verwandlung im Unterschied zu Fantasy und Science Fiction: Das besondere des Käfers 8.2 Phantastische Literatur: Simon Spiegel über Tzvetan Todorov 8.3 Kafka als Vertreter einer neuen Phantastik? 8.4 Ein Klassiker der Phantastik: Gogols Nase 8.5 Absurde Dichtung: Daniil Charms, Blaues Heft Nr. 10 9. Interpretationsansätze III: Der unsagbare Konflikt zwischen Anpassungsdruck und Autonomiewunsch. Eine philosophische Deutung 10. Stil: Die Sprache der Erzählung 10.1 Vladimir Nabokov: Beobachtungen zu Kafkas Stil 10.2 Das Darstellungsmittel der erlebten Rede 11. Literaturhinweise 11.1 Über Kafkas Leben und Werke 11.2 Interpretationen der Verwandlung