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Die Verwandlung

Autor Franz Kafka
de Limba Germană Paperback

Franz Kafka: Die Verwandlung

Gregors Verwandlung in ein ungeheures Ungeziefer ist ein Aufbegehren gegen die Unterdruckung und Ausbeutung durch seine Familie. Seine abstossende Kafergestalt ist ein grotesker Protest gegen die Knechtschaft und Verachtung.

Edition Holzinger. Taschenbuch

Berliner Ausgabe, 2015, 4. Auflage

Vollstandiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger

Entstanden 1912, Erstdruck in: Die weissen Blatter (Leipzig), 2. Jg., Heft 10 (Oktober), als Buch: Leipzig (Kurt Wolff) 1915.

Textgrundlage ist die Ausgabe: Franz Kafka: Gesammelte Werke. Herausgegeben von Max Brod, Band 1-9, Frankfurt a.M.: S. Fischer, 1950 ff.

Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger

Reihengestaltung: Viktor Harvion

Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Franz Kafka (Fotografie aus dem Atelier Jacobi, 1906)

Gesetzt aus Minion Pro, 10 pt.

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Specificații

ISBN-13: 9781482589382
ISBN-10: 1482589389
Pagini: 56
Dimensiuni: 127 x 203 x 3 mm
Greutate: 0.06 kg
Editura: CreateSpace Independent Publishing Platform

Cuprins

Franz Kafkas Literaturklassiker 'Die Verwandlung' (Ungekürzte Fassung) + 'Gregor Samsas Entfremdung' (Interpretation: was die 'Verwandlung' bedeutet) + 'Der heimliche Meister' (Kafka-Biographie, spannend erzählt) + Zeittafel (Wichtige Stationen in Kafkas Leben)

Notă biografică

Franz Kafka (1883-1924) gilt heute als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren. Schon als Schüler beschäftigte er sich mit Literatur. 1899 wandte sich der sechzehnjährige Kafka dem Sozialismus zu. Sein Universitätsstudium be­gann Kafka an der Prager Universität zunächst im Fach Chemie; kurz darauf wechselte er in die juristische Fakultät; danach versuchte er sich in Germanistik und Kunstgeschichte. Er beendet sein juristisches Studium mit der Promotion bei Alfred Weber. Nach einer knapp einjährigen Anstellung bei der privaten Versicherungsgesellschaft Assicurazioni Generali arbeitete Kafka von 1908 bis 1922 in der »Arbeiter-Unfallversicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag«. Das kon?iktreiche Verhältnis zu seinem Vater gehört zu den zentralen und prägenden Motiven in Kafkas Werk. Selbst feinfühlig, zurückhaltend, ja scheu und nachdenklich, beschreibt Franz Kafka seinen Vater als lebenstüchtige und zupackende, aber auch grobe, selbstgerechte und despotische Kaufmannsnatur. Kafka hatte in Prag einen konstanten Kreis von Freunden (Prager Kreis). Neben Max Brod waren dies der Philosoph Felix Weltsch und die angehenden Schriftsteller Oskar Baum und Franz Werfel. Brod war der erste, der Kafkas Genie frühzeitig erkannte und förderte und seinem Freund die erste Buchpublikation beim jungen Leipziger Rowohlt Verlag vermittelte. Wie in einem Albtraum bewegen sich Kafkas Protagonisten durch ein Labyrinth undurchsichtiger Verhältnisse und finden sich oft anonymen Mächten ausgeliefert. Die Literaturkritik spricht von einer »Traumlogik«. Ein fast durchgängiges Thema ist das verborgene Gesetz, gegen das der jeweilige Protagonist unwillentlich verstößt oder das sich ihm entzieht. Die kühle minutiöse Beschreibung der scheinbar legalen Grausamkeit sind kennzeichnend für Kafkas Stil, mit dem er eine eigene Welt mit eigenen Gesetzen schafft, deren Unvergleichlichkeit nicht zuletzt der Begri? des »Kafkaesken« zu umschreiben versucht. Im August 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz. Es wurde eine Lungentuberkulose festgestellt. Nach einer mehrwöchigen Lungenentzündung verschlechterte sich Kafkas Gesundheitszustand von Jahr zu Jahr, trotz zahlreicher langer Kuraufenthalte. Im Sommer 1924 starb er im Sanatorium im Alter von 40 Jahren.