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Einbahnstraße: Bibliothek Suhrkamp, cartea 27

Autor Walter Benjamin
de Limba Germană Hardback – 19 mar 2001
»Einbahnstraße« enthält über 100 kurze, mitunter fragmentarisch anmutende literarische Miniaturen, die scheinbar unzusammenhängend aufeinanderfolgen. Darunter befinden sich Traumprotokolle und Erinnerungen, Sentenzen und Apercus, Thesen, Reisebeschreibungen, Porträts, Stillleben und Skizzen. Einige Texte ähneln auch Tagebucheinträgen. Die einzelnen Beiträge lassen sich kaum unter einer literarischen Gattung zusammenfassen; wegen ihrer vielen prägnanten Formulierungen wurde »Einbahnstraße« häufig der Aphoristik zugeordnet. Benjamin selbst prägte später den Begriff »Denkbilder« für seine Form der literarisch-philosophischen Miniatur. Obwohl das Buch bei seinem Erscheinen kein starkes oder einhellig positives Echo hervorrief, erwies sich seine ungewöhnliche Form als folgenreich. Das Buch kann als formales Vorbild für Theodor Adornos Minima Moralia (1951) und Ernst Blochs Spuren (1930) gelten. [Wikipedia] Der Text des Neusatzes folgt der Ausgabe von 1928, erschienen im Ernst Rowohlt Verlag, Berlin.
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Din seria Bibliothek Suhrkamp

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Specificații

ISBN-13: 9783518010273
ISBN-10: 3518010271
Pagini: 128
Dimensiuni: 120 x 181 x 18 mm
Greutate: 0.18 kg
Ediția:Nachdruck
Editura: SUHRKAMP VERLAG
Seria Bibliothek Suhrkamp


Notă biografică

Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich am 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin. 1915 lernte er den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918 –1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschließung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit Ursprung des deutschen Trauerspiels an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben.