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Die Judenbuche

Autor Annette von Droste-Hülshoff
de Limba Germană Paperback – 23 sep 2015
Annette von Droste-Hulshoff: Die Judenbuche. Ein Sittengemalde aus dem gebirgichten Westfalen Entstanden: Zwischen 1837 und 1841/42. Erstdruck: In: Morgenblatt fur gebildete Leser (Stuttgart), 22.4.-10.5.1842 Vollstandige Neuausgabe mit einer Biographie der Autorin. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Annette von Droste-Hulshoff: Samtliche Werke in zwei Banden. Nach dem Text der Originaldrucke und der Handschriften. Herausgegeben von Gunther Weydt und Winfried Woesler, Band 1-2, Munchen: Winkler, 1973. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Johann Georg Dillis, Buche am Kochelsee, 1820. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt. Uber die Autorin: 1797 wird Anna Elisabeth Franzisca Adolphina Wilhelmina Ludovica Freiin von Droste zu Hulshoff auf der Wasserburg bei Munster, deren Namen sie tragt, in die Enge des altwestfalischen, katholischen Adels geboren. Sie krankelt zeit ihres Lebens, scheut die Offentlichkeit und bleibt ihrer Familie eng verbunden. Gefangen in gesellschaftlicher und konfessioneller Verpflichtung, entwickelt die Droste anhand zarter Naturwahrnehmung und poetischer, regionaler Darstellung liberale Gedanken in einer Zeit, in der dies nicht nur Frauen durchaus ubel genommen wurde. Sie ist sich ihrer literarischen Begabung bewusst, plant grosse Arbeiten, die jedoch nur Fragmente sind, als sie 1848 in Meersburg am Bodensee einem Lungenleiden erliegt. Ihre Lyrik und die wenigen vollendeten Prosawerke machen sie dennoch zu einer der grossen deutschen Dichterinnen."
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Specificații

ISBN-13: 9783843094016
ISBN-10: 3843094012
Pagini: 48
Dimensiuni: 155 x 220 x 4 mm
Greutate: 0.09 kg
Editura: Hofenberg

Notă biografică

Annette von Droste-Hülshoff (10.01.1797 Wasserburg Hülshoff bei Münster ¿ 25.5.1848 Meersburg, Bodensee) entstammte einem der ältesten westfälischen Adelshäuser und galt in ihrer Familie aufgrund ihrer Schriftstellerei als eigensinniger und exzentrischer Charakter. Sie kam als Frühchen auf die Welt und wurde deshalb Zeit ihres Lebens von körperlichen Gebrechen geplagt. Zudem wurde sie wegen ihres Geschlechts und adeliger Standesetikette stark von ihrer Familie kontrolliert. Aus dem Gefühl der Beengtheit heraus entstanden Gedichte wie die Selbstbetrachtung »Das Spiegelbild« oder »Am Turme«, in dem sie beim direkten Blick vom Balkon aus ihre ¿Gefangenschaft¿ in einen Gegensatz zur freien Natur stellt. In ihrem Gesamtwerk erhält die Natur durch ihre Unbeschränktheit zugleich eine dunkle, mystische Aufladung wie in der Ballade »Der Knabe im Moor« sowie in ihrem bekanntesten Werk, der Novelle »Die Judenbuche«. Von den Jahren 1990 bis 2001 zierte das Porträt Droste-Hülshoffs den 20-Mark-Schein.