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Autor Aglaja Przyborskide Limba Germană Paperback – 23 noi 2017
| Toate formatele și edițiile | Preț | Express |
|---|---|---|
| Paperback (1) | 231.12 lei 3-5 săpt. | |
| De Gruyter Oldenbourg – 23 noi 2017 | 231.12 lei 3-5 săpt. | |
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| De Gruyter – 9 iul 2017 | 253.70 lei Precomandă |
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Specificații
ISBN-13: 9783110501698
ISBN-10: 3110501694
Pagini: 332
Ilustrații: 78 farbige Abbildungen, 4 farbige Tabellen, 22 Transkripte
Dimensiuni: 170 x 240 x 19 mm
Greutate: 0.57 kg
Ediția:1. Auflage
Editura: De Gruyter Oldenbourg
ISBN-10: 3110501694
Pagini: 332
Ilustrații: 78 farbige Abbildungen, 4 farbige Tabellen, 22 Transkripte
Dimensiuni: 170 x 240 x 19 mm
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Editura: De Gruyter Oldenbourg
Notă biografică
Prof. Dr. phil. habil., Dipl-Psych., Psychotherapeutin Aglaja Przyborski (Sigmund Freud PrivatUniversität, Wien)
Descriere
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Bilder spielen durch ihr spezifisches Potenzial für Verdichtung und Abstraktion eine essenzielle Rolle für unser handlungsleitendes, oft implizites Wissen im Alltag. Sie kommen im Unterschied zu Sprache kaum ohne technische Mittel aus und haben daher eine prinzipielle Nähe zu (massen-)medialen Strukturen. Dennoch fehlen Kommunikationsmodelle, die das Bild in seinem eigenen Recht, in seiner eigenen von der Sprache zu unterscheidenden Logik aufgreifen. Zudem wird gegenwärtig eine wechselseitige Konstitution von Medien und Alltag zwar theoretisch postuliert, aber kaum empirisch eingelöst.
Angesichts der medientechnischen Entwicklungen brauchen Kultur-, Sozial- und Humanwissenschaften jedoch einen grundlagentheoretisch fundierten, empirisch überprüften bzw. überprüfbaren Zugang zu einem Alltag mit seinen Medien und Bildern. Die Arbeit setzt daher an den vergleichsweise jungen Überlegungen zu einer kontrollierten Interpretation von Bildern, an erprobten praxeologischen Methodologien sowie an system- und medientheoretischen Überlegungen an um zu klären, welche Funktion Bildern in der wechselseitigen Konstitution von Medien und Alltag zukommt. Empirisch werden dabei die Fragen bearbeitet, wie Bilder bzw. ein komplexer alltäglicher Bildmediengebrauch soziale Synchronisationsprozesse strukturieren, zur Aufrechterhaltung und Veränderung von Milieus und Kulturen sowie zur Bildung von individuellem und kollektivem Habitus und Identitäten beitragen und umgekehrt, wie alltägliche Praxen konkrete mediale Angebote mitbestimmen.
Für jene Forschungsprobleme, die mit erprobten Methoden nicht bewältigt werden konnten, wurden unter Rückgriff auf die genannten metatheoretischen Konzepte empirisch Lösungen erarbeitet. Diese wurden theoretisch beschrieben, am Material erneut geprüft um sie schließlich für die Methodenentwicklung zu formulieren und an weiteren Fällen systematisch anzuwenden. Damit ist rekonstruktiv ein Kommunikationsmodell entstanden, das der gegenwärtigen medialen Entwicklung gerecht wird und das nicht zuletzt durch seine klare Darstellung im vorliegenden Band die Forschungspraxis systematisch anzuleiten vermag.
Bilder spielen durch ihr spezifisches Potenzial für Verdichtung und Abstraktion eine essenzielle Rolle für unser handlungsleitendes, oft implizites Wissen im Alltag. Sie kommen im Unterschied zu Sprache kaum ohne technische Mittel aus und haben daher eine prinzipielle Nähe zu (massen-)medialen Strukturen. Dennoch fehlen Kommunikationsmodelle, die das Bild in seinem eigenen Recht, in seiner eigenen von der Sprache zu unterscheidenden Logik aufgreifen. Zudem wird gegenwärtig eine wechselseitige Konstitution von Medien und Alltag zwar theoretisch postuliert, aber kaum empirisch eingelöst.
Angesichts der medientechnischen Entwicklungen brauchen Kultur-, Sozial- und Humanwissenschaften jedoch einen grundlagentheoretisch fundierten, empirisch überprüften bzw. überprüfbaren Zugang zu einem Alltag mit seinen Medien und Bildern. Die Arbeit setzt daher an den vergleichsweise jungen Überlegungen zu einer kontrollierten Interpretation von Bildern, an erprobten praxeologischen Methodologien sowie an system- und medientheoretischen Überlegungen an um zu klären, welche Funktion Bildern in der wechselseitigen Konstitution von Medien und Alltag zukommt. Empirisch werden dabei die Fragen bearbeitet, wie Bilder bzw. ein komplexer alltäglicher Bildmediengebrauch soziale Synchronisationsprozesse strukturieren, zur Aufrechterhaltung und Veränderung von Milieus und Kulturen sowie zur Bildung von individuellem und kollektivem Habitus und Identitäten beitragen und umgekehrt, wie alltägliche Praxen konkrete mediale Angebote mitbestimmen.
Für jene Forschungsprobleme, die mit erprobten Methoden nicht bewältigt werden konnten, wurden unter Rückgriff auf die genannten metatheoretischen Konzepte empirisch Lösungen erarbeitet. Diese wurden theoretisch beschrieben, am Material erneut geprüft um sie schließlich für die Methodenentwicklung zu formulieren und an weiteren Fällen systematisch anzuwenden. Damit ist rekonstruktiv ein Kommunikationsmodell entstanden, das der gegenwärtigen medialen Entwicklung gerecht wird und das nicht zuletzt durch seine klare Darstellung im vorliegenden Band die Forschungspraxis systematisch anzuleiten vermag.