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Unsichere Gespräche

Autor Sonja Günther
de Limba Germană Hardback – 10 apr 2017
Im Rahmen neuroonkologischer Gespr che dient das MRT-Ger t den rzten als prim re diagnostische Grundlage, da es bei diesem Krankheitstyp keine einheitlichen Symptome gibt und der direkte Blick auf die urs chliche L sion versperrt ist. Fokus dieser gespr chslinguistischen Studie ist die analytische Erfassung des f r diese Gespr che konstitutiven Moments der Unsicherheit, welches u.a. durch die st ndige Anwesenheit von technischen Apparaten evoziert wird.
Grundlage der Analyse sind ber 140 Arzt-Patient-Gespr che, aufgenommen in der neuroonkologischen Ambulanz eines Uniklinikums. Bei der Auswertung des Datenkorpus werden Latours Akteur-Netzwerk-Theorie, Clarkes Situationsanlyse sowie Flecks Denkstilkonzept gespr chsanalytisch genutzt. Entsprechend werden die beteiligten situativen und diskursiven Akteure als gleichrangig handelnde Partner betrachtet.
Die Untersuchung zeigt, wie trotz der vorliegenden Unsicherheiten Vertrauen aufgebaut werden kann. Denn obwohl der Arzt Entscheidungen auf Basis von unsicherem Wissen treffen muss, vermag er durch seine erfahrungs- und denkstilbasierte Analyse des Netzwerkes die Situation und das apparativ gewonnene Wissen partiell zu sichern.
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Specificații

ISBN-13: 9783110533552
ISBN-10: 3110533553
Pagini: 250
Ilustrații: 5 Abbildungen
Dimensiuni: 160 x 236 x 20 mm
Greutate: 0.53 kg
Ediția:1. Auflage
Editura: De Gruyter

Notă biografică

Sonja Günther, University of Koblenz-Landau, Campus Koblenz, Germany.

Descriere

Descriere de la o altă ediție sau format:
Im Rahmen neuroonkologischer Gespräche dient das MRT-Gerät den Ärzten als primäre diagnostische Grundlage, da es bei diesem Krankheitstyp keine einheitlichen Symptome gibt und der direkte Blick auf die ursächliche Läsion versperrt ist. Fokus dieser gesprächslinguistischen Studie ist die analytische Erfassung des für diese Gespräche konstitutiven Moments der Unsicherheit, welches u.a. durch die ständige Anwesenheit von technischen Apparaten evoziert wird.
Grundlage der Analyse sind über 140 Arzt-Patient-Gespräche, aufgenommen in der neuroonkologischen Ambulanz eines Uniklinikums. Bei der Auswertung des Datenkorpus werden Latours Akteur-Netzwerk-Theorie, Clarkes Situationsanlyse sowie Flecks Denkstilkonzept gesprächsanalytisch genutzt. Entsprechend werden die beteiligten situativen und diskursiven Akteure als gleichrangig handelnde Partner betrachtet.
Die Untersuchung zeigt, wie trotz der vorliegenden Unsicherheiten Vertrauen aufgebaut werden kann. Denn obwohl der Arzt Entscheidungen auf Basis von unsicherem Wissen treffen muss, vermag er durch seine erfahrungs- und denkstilbasierte Analyse des Netzwerkes die Situation und das apparativ gewonnene Wissen partiell zu sichern.