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Schuldgefühl: Analyse der Psyche und Psychotherapie

Autor Mathias Hirsch
de Limba Germană Paperback – aug 2020
Während Schuldempfinden in der Regel hilfreich ist, um das soziale Miteinander zu regulieren und Reife zu ermöglichen, erschweren pathologische Schuldgefühle das Leben und den eigenen Entwicklungsprozess. Die Gründe für irrationale Schuldgefühle liegen in der Kindheit und lassen sich auf negative Erfahrungen zurückführen wie physische oder sexuelle Gewalt, emotionalen Missbrauch, nicht betrauerte Verluste oder eine unerwünschte Existenz. Solche Erlebnisse werden verinnerlicht und erzeugen traumatische Introjekte, die Beziehungs- und Identitätsstörungen zur Folge haben und Schuldgefühle verursachen. Mathias Hirsch zeigt, wie wichtig es ist, in der Psychotherapie sorgfältig zwischen realer Schuld und irrationalen Schuldgefühlen zu unterscheiden und dem Phänomen der negativen therapeutischen Reaktion sowie besonderen Gegenübertragungsreaktionen sensibel zu begegnen. Er nimmt eine psychoanalytisch fundierte Systematisierung des Schuldgefühls vor und differenziert zwischen Basis-, Vitalitäts-, Trennungs- und traumatischem Schuldgefühl.
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Din seria Analyse der Psyche und Psychotherapie

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Specificații

ISBN-13: 9783837930078
ISBN-10: 3837930076
Pagini: 138
Dimensiuni: 123 x 205 x 17 mm
Greutate: 0.17 kg
Editura: Psychosozial Verlag GbR
Seria Analyse der Psyche und Psychotherapie


Notă biografică

Mathias Hirsch ist Facharzt für Psychiatrie und für psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker sowie Gruppenanalytiker. Nach vielen Jahren psychoanalytischer Praxis in Düsseldorf arbeitet er heute schwerpunktmäßig in der Supervision. Stand: März 2026

Cuprins

Einleitung Was ist Schuldgefühl? Das Über-Ich Das Über-Ich bei Freud Frühes Über-Ich Schuldgefühlabwehr Verbrechen aus Schuldgefühl Introjektion und Identifikation Fremdkörper im Selbst Sándor Ferenczi als Begründer einer psychoanalytischen Traumatologie Zwei Arten der Identifikation mit dem Aggressor Formen des Schuldgefühls Basisschuldgefühl Abtreibungsversuche Das Kind macht die Mutter krank Schuldgefühle unehelicher Kinder Das weggegebene Kind Die Dynamik der Rollenumkehr Das 'falsche' Geschlecht Ersatzkinder Das Bedürfnis, vital und getrennt zu leben Natürlich gibt es den Ödipuskomplex noch Sexualität bedeutet Vitalität Erfolg bedeutet Übertreffen Unterdrückte Geschwisterrivalität Die Eltern sind ständig krank Überlebenden-Schuldgefühl Trennung bedeutet Schuld Sexualität bedeutet Trennung Erfolg bedeutet Trennung Opfer jeder Gewaltform haben Schuldgefühle Familiäre Traumata Schuldgefühle nach Todesfällen und anderen Verlusten Traumatisierung durch politische Gewalt Transgenerationale Weitergabe traumatischer Gewalt Reale Schuld in der Vorgeneration Therapeutische Aspekte Unschuldsvermutung Negative Übertragung Negative therapeutische Reaktion Gegenübertragung und Schuldgefühl Differenzierung von Schuld und Schuldgefühl Literatur