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Dissoziation: Analyse der Psyche und Psychotherapie

Autor Wolfgang Wöller
de Limba Germană Paperback – sep 2020
Dissoziation schützt Betroffene davor, nach traumatischen Erlebnissen von unerträglichen Gefühlen oder Erinnerungen überwältigt zu werden. Als bedrohlich empfundene Inhalte lassen sich so aus dem Alltagsbewusstsein ausblenden. Folgen können jedoch Gefühle der Entfremdung vom eigenen Körper oder von der Umwelt, Erinnerungslücken oder eine starke Diskrepanz zwischen Handeln und Erleben sein. Wolfgang Wöller zeichnet die Geschichte der psychoanalytischen Beschäftigung mit dissoziativen Phänomenen von ihren Anfängen bis in die Gegenwart nach. Inzwischen gibt es integrative psychodynamische Ansätze zur Behandlung dissoziativer Störungen, die auch neurobiologische, bindungstheoretische und psychotraumatologische Forschungsergebnisse berücksichtigen. Wöller nimmt die Schwierigkeiten und verschiedenen Vorgehensweisen bei der Diagnostik von Dissoziationen in den Blick und widmet sich dem Behandlungskonzept für schwere dissoziative Störungen, in dem sich der neueste Stand eines ressourcenbasierten psychodynamischen therapeutischen Zugangs widerspiegelt.
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Din seria Analyse der Psyche und Psychotherapie

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Specificații

ISBN-13: 9783837930061
ISBN-10: 3837930068
Pagini: 148
Dimensiuni: 123 x 205 x 15 mm
Greutate: 0.19 kg
Editura: Psychosozial Verlag GbR
Seria Analyse der Psyche und Psychotherapie


Notă biografică

Wolfgang Wöller, Priv.-Doz. Dr. med., ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und für Neurologie und Psychiatrie sowie Psychoanalytiker, Lehranalytiker und EMDR-Supervisor. Er war von 2004 bis 2017 Leitender Abteilungsarzt und ab 2011 auch Ärztlicher Direktor der Rhein-Klinik in Bad Honnef. Seit 2017 ist er im Bereich Forschung und Weiterbildung tätig. Stand: Jan. 2020

Cuprins

Einleitung Frühe Beschäftigungen mit dissoziativen Phänomenen: Historische Vorläufer Von den frühen Kulturen bis zum 19. Jahrhundert Verminderte integrative Kapazität: Pierre Janet Von der Dissoziation zur Verdrängung: Sigmund Freud Sexueller Missbrauch und Traumafolgen: Sándor Ferenczi Beiträge abseits des frühen Mainstreams der Psychoanalyse: Multiplizität der psychischen Zustände Spaltung und projektive Identifikation: Die kleinianische Theorietradition Persönlichkeit und Spaltung: Objektbeziehungstheorien der 'Middle group' Leere Kreise, schwarze Löcher, traumatische Introjekte: Dissoziative Phänomene bei Holocaust-Überlebenden Wiederentdeckung des Begriffs der Dissoziation in der psychoanalytischen Diskussion Psychodynamisch-integrative Konzepte und die Wiederentdeckung Pierre Janets Psychoanalytische, bindungstheoretische und neurobiologische Perspektiven auf dissoziative Störungen Dissoziation und Verdrängung Dissoziation als Organisator der Persönlichkeit und die Multiplizität der Selbstzustände Körperbezogene Dissoziationen und Dissoziationen im Bereich der Körper-Selbst-Repräsentanz Dissoziation und Bindungskontext Neurobiologische Perspektiven Theorie der Strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit Die Metapher der Persönlichkeitsanteile Klassifikation und Diagnostik Therapeutische Praxis Therapiekonzept und Behandlungsplanung Sicherheit, Kontrolle und das therapeutische Arbeitsbündnis Psychoedukation Selbstschädigung und Suizidalität Übertragungen Gegenübertragung Dissoziationsstopp und Reorientierung Verbesserung der Emotionsregulierung und die Arbeit an Ich-Funktionen Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen I: Destruktive Persönlichkeitsanteile Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen II: Kindliche verletzte Persönlichkeitsanteile Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen III: Kommunikation zwischen den Persönlichkeitsanteilen Zugang zu dissoziativ abgewehrten oder vermiedenen Inhalten Arbeit mit traumatischen Erinnerungen Konfliktbearbeitung und Unterstützung weiterer Entwicklungsschritte Schlussbemerkungen Literatur