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Kubinke

Autor Georg Hermann
de Limba Germană Paperback – 19 iul 2019
Georg Hermann, eigentlich Georg Hermann Borchardt, war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller und Kunsthistoriker, seinerzeit einer der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller. Er wurde am 7. Oktober 1871 in Berlin geboren und nach dem 16. November 1943 im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet. »Der Mord an Georg Hermann war so gründlich, daß er heute noch wirkt.« Rolf Vollmann Sein Roman »Kubinke« spielt im Jahr 1908 Berlin der Kaiserzeit. Der Friseurgehilfe Emil Kubinke kommt aus der Provinz in die prosperierenden Hauptstadt, in der Hoffnung dort sein Glück zu machen, auch in der Liebe. Hedwig und nachher Emma, Dienstmädchen aus dem Haus, in dem er wohnt, zeigen sich sexuell entgegenkommend. Der unerfahrene Kubinke ahnt nicht, daß er nicht der einzige Liebhaber ist: schwanger werden sie von anderen Männern und die Kinder, die dabei entstehen, hängen sie dem naiven Kubinke an ¿ er muß für den Unterhalt zahlen. Auch sein dritter Versuch, die wahre Liebe in der Beziehung mit der rothaarigen Pauline zu finden, scheitert. Deprimiert und desillusioniert nimmt sich der weiche, sensible Mann das Leben.
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Specificații

ISBN-13: 9783739010892
ISBN-10: 3739010894
Pagini: 244
Dimensiuni: 136 x 195 x 18 mm
Greutate: 0.31 kg
Editura: Projekt Gutenberg

Notă biografică

Georg Hermann (geb. 1871 in Berlin, gest. 1943 im KZ Auschwitz-Birkenau), eigentlich Georg Hermann Borchardt, Sohn einer jüdischen Berliner Händlerfamilie, wählte sich, zur "Ehrenrettung seines Vaters", der wirtschaftlich gescheitert war, dessen Vornamen Hermann zum Autorenpseudonym. Nach ersten Veröffentlichungen zur Kunst(geschichte), Zeitungsartikeln folgen erste Romane - der Durchbruch gelang mit den millionenfach verkauften Romanen Jettchen Gerbert und Henriette Jacoby, die im jüdischen Milieu Berlins spielten und ihm den Beinamen "jüdischer Fontane" einbrachten. Nach der Machtergreifung der Nazis floh der fleißig weiter publizierende Hermann mitsamt Familie ins holländische Exil - von wo aus ihm die weitere Flucht im Jahre 1943 misslang.
Lothar Müller (geb. 1954) ist Literaturkritiker, Literaturwissenschaftler, Journalist und Autor. Er ist Feuilletonredakteur der Süddeutschen Zeitung mit Sitz in Berlin, Preisträger des Alfred-Kerr-Preises (2000), des Johann-Heinrich-Merck-Preises (2008) und des Berliner Preises für Literaturkritik (2013) sowie Autor zahlreicher Bücher (zuletzt: Weiße Magie. Die Epoche des Papiers, 2012, Hanser). Seit 2010 ist er Honorarprofessor an der HU Berlin.
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