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Kleider Machen Leute

Autor Gottfried Keller
de Limba Germană Paperback
Kleider machen Leute ist eine Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller. Erstmals 1874 im zweiten Band der Novellensammlung Die Leute von Seldwyla erschienen, gehort sie zu den bekanntesten Erzahlungen der deutschsprachigen Literatur, diente als Vorlage fur Filme und Opern und gilt als Musterbeispiel fur die Stilrichtung des poetischen Realismus. Die Geschichte handelt von dem Schneidergesellen Wenzel Strapinski, der sich trotz Armut gut kleidet. Er gelangt in eine fremde Stadt namens Goldach und wird dort wegen seines Ausseren fur einen polnischen Grafen gehalten. Nachdem er aus Schuchternheit versaumt hat, die Verwechslung aufzuklaren, versucht er zu fliehen. Doch da betritt eine junge Dame, Tochter eines angesehenen Burgers, den Schauplatz. Die beiden verlieben sich ineinander, worauf der Schneider die ihm aufgedrangte Grafenrolle weiterspielt. Ein verschmahter Nebenbuhler sorgt dafur, dass der vermeintliche Hochstapler entlarvt wird. Auf der Verlobungsfeier kommt es zum Skandal. Strapinski flieht, seine Braut aber findet ihn, rettet ihn vor dem Erfrieren und stellt ihn zur Rede. Als sie sich davon uberzeugt hat, dass seine Liebe echt ist, bekennt sie sich zu ihm und setzt die Heirat durch. Der Schneider grundet mit ihrem Vermogen ein Atelier und bringt es zu Wohlstand und Ansehen, womit das Sprichwort Kleider machen Leute" sich bewahrt."
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Specificații

ISBN-13: 9781541388000
ISBN-10: 1541388003
Pagini: 62
Dimensiuni: 140 x 216 x 4 mm
Greutate: 0.09 kg

Notă biografică

Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich ¿ 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman »Der grüne Heinrich« führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus »Die Leute von Seldwyla« verbindet im »Keller-Ton« (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.

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Das literarische Motiv des Hochstaplers, die Verdeckung des Seins durch den schönen Schein - dies dient Keller zum Grundstoff seiner berühmten Erzählung, in der er den Umschlag vom romantischen-haltlosen Schein zu einer lebensgerechteren Humanität vorführt.Text in neuer Rechtschreibung