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Der Weihnachtsabend

Autor Charles Dickens Traducere de Julius Seybt
de Limba Germană Paperback
"Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinfuhren, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, andert sich auch das Ende." In der Erzahlung "Der Weihnachtsabend" begegnet uns eine Wandlung der besonderen Art: der geizige und mitleidslose, nur auf sein Geld fixierte Geschaftsmann Ebenezar Scrooge wird am Heilig Abend mit seinem Schicksal konfrontiert. Bevor dies geschieht, fuhrt ihn uns Dickens jedoch in seiner ganzen seelischen Verhartung vor, beschreibt ihn uns und schildert uns seinen Charakter. Seinen armen Schreiber Cratchit laBt er trotz eisiger Kalte bei einem kaum noch selbst von der Fantasie erkennbaren Glimmen der Kohle in der Feuerstelle arbeiten, seinen Neffen, der ihm einen frohlichen WeihnachtsgruB geben will, wirft er mit dem Wort "Possen" hinaus und dem Sammler milder Gaben fur die Bedurftigen erwidert er nur: "Gibt es denn keine Gefangnisse mehr?" .. Und so geschieht es. Dem angsterfullten Scrooge erscheinen zur jeweils angekundigten Stunde Geister: der der vergangenen, der gegenwartigen Weihnacht und als letzter der zukunftigen Weihnacht. Sie fuhren ihn zuruck in die Zeit seiner Kindheit, in der Scrooge ein normaler, aufgeweckter Knabe war, ein Schuler, ein Lehrling in einem Geschaft, er schaut auf seine erste Liebe zuruck, die sich von ihm dem das Geld immer wichtiger wurde, weinend trennt ... Sie zeigen ihm das Leben seines armen Schreibers zu Hause, fuhren in an die Tafel seines Neffen, an der er so manche Wahrheit uber sich hort und vor allem zeigen sie ihm seine eigene Zukunft, in der er allein sein wird, ausgeraubt noch in der Sterbestunde von menschlichen Geiern, verscharrt in der Erde mit einem Grabstein, vor dem er weinend kniet und seinen Namen liest... Am nachsten Morgen ist Ebenezar Scrooge gelautert. Frohlichen Herzens geht er durch die kalten, weihnachtlichen StraBen der Stadt, entbietet den Entgegenkommenden seinen GruB und besucht schlieBlich seinen Neffen, dessen Einladung er am Vorabend noch so unwirsch ablehnte. Naturlich ist er hier willkommen und der gewandelte Scrooge feiert voll Freude Weihnachten im Kreis seiner Angehorigen, mit der Aussicht, das er es in der Hand hat, sein Leben zu andern und damit auch sein Ende. Das ist naturlich eine sentimentale Geschichte mit einer fast schon brachial dargebotenen Moral, aber sie passt, sie ist stimmig, voller Atmosphare und es ist die Meisterschaft Dickens, den Leser schnurstracks mitzunehmen, zuruckzufuhren in diese Zeit vor uber 150 Jahren, eine Zeit der Kalte, der Armut auch sowie des Reichtums, ungleich verteilt beide, kaum abgemildert durch die Gesellschaft, der eine moralische Verpflichtung den sozial Schwachen gegenuber noch fremd war. Einzelne kummern sich zwar, aber sie sind auf die Unterstutzung der Reichen angewiesen, Menschen wie dem "alten" Scrooge, die sich in der Borse mehr zu Hause fuhlen wie in ihrer Stube. Es ist die (immer noch sehr aktuelle) Frage, was mir das Geld nutzt, wenn um mich herum Kalte ist und Einsamkeit, wenn ich mir zwar dies und das kaufen konnte, es aber aus Geiz nicht mache... Man, jeder hat sein Leben, sein Schicksal in der Hand, so die Moral dieser Erzahlung. Wenn man sein Ende bedenkt, sich vorstellt, wie man zukunftig leben will und vor allem auch sterben, so gibt einem dies die Richtschnur dafur sein Handeln. Eine durchaus "moderne" Lehre, die uns heutzutage in anderer Formulierung begegnet: Der Wunsch nach einem "guten" Tod fuhrt automatisch zu einem "guten" Leben, denn (sehr verkurzt gesagt) nur mit einem solchen lade ich keine/wenig Schuld auf mich, die mich im Sterben belasten konnte. Aber unabhangig davon ist "Der Weihnachtsabend" eine schone, sentimentale Geschichte, die einfach passt in einen langen Winterabend, in eine warme Stube, wenn Wind und Wetter drauBen toben, wenn Schnee fallt und Eis klirrt, Gluhwein und Kakao die Hande warmen... Ein schones Buchlein auch zum Vorlesen, zum Zuhoren, zum Traumen.. und nicht zuletzt auch zum Verschenke
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Specificații

ISBN-13: 9781983701313
ISBN-10: 1983701319
Pagini: 142
Dimensiuni: 140 x 216 x 8 mm
Greutate: 0.19 kg

Cuprins

Der Weihnachtsabend Vorbemerkung Erste Strophe: Marleys Geis Zweite Strophe: Das erste der drei Wesen Dritte Strophe: Das zweite der drei Wesen Vierte Strophe: Das letzte der Wesen Fünfte Strophe: Das Ende vom Lied Anhang Zu dieser Ausgabe Anmerkungen Zeittafel

Notă biografică

Charles Dickens wurde am 7. Februar 1812 in Landport, England als zweites von acht Kindern geboren.
Er wuchs in ärmlichen Familienverhältnissen auf und lernte schon früh die Erfahrung von Hunger und Not kennen, als der Vater in Schuldhaft kam. Charles mußte für die Versorgung der Familie aufkommen und arbeitete, wie zahlreiche andere Kinder auch, in einer Lagerhalle und als Hilfsarbeiter in einer Fabrik. Nachdem die widrigsten Zeiten überstanden waren, setzte er mit vierzehn Jahren seinen Schulbesuch fort und arbeitete später als Schreiber bei einem Rechtsanwalt und als Zeitungsjournalist.
Mit seiner Skizzensammlung Sketches by Boz (1836) und The Pickwick Papers (1837) hatte Dickens überraschend Erfolg und wurde schnell zu einem der bekanntesten Autoren Englands. Später erlangte er auch große Bekanntheit in den USA. Dickens erste Romane erschienen alle als Fortsetzungsgeschichten in Zeitungen, so auch eines seiner bekanntesten Werke, Oliver Twist (1837). Dickens war Herausgeber der Tageszeitung Daily News und der Zeitschrift Household Words. Neben der Schriftstellerei verdiente er sich sein Geld mit Lese- und Vortragsreisen in England und den USA. A Christmas Carol (1843), gehörte dabei zu seinem festen Leseprogramm. Charles Dickens starb am 9. Juni 1870 in Kent.
Eike Schönfeld, geboren 1949, übersetzt u.a. Vladimir Nabokov, J. D. Salinger, Jeffrey Eugenides, Martin Amis, Richard Yates, Sherwood Anderson und Jonathan Franzen. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, dem Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse, dem Christoph-Martin-Wieland-Preis und mit dem Internationalen Hermann-Hesse-Preis.