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Das Ich und das Es

Autor Sigmund Freud
de Limba Germană Hardback – 13 oct 2020
Die Unterscheidung des Psychischen in Bewu tes und Unbewu tes ist die Grundvoraussetzung der Psychoanalyse und gibt ihr allein die M glichkeit, die ebenso h ufigen als wichtigen pathologischen Vorg nge im Seelenleben zu verstehen, der Wissenschaft einzuordnen. Nochmals und anders gesagt: Die Psychoanalyse kann das Wesen des Psychischen nicht ins Bewu tsein verlegen, sondern mu das Bewu tsein als eine Qualit t des Psychischen ansehen, die zu anderen Qualit ten hinzukommen oder wegbleiben mag.
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Specificații

ISBN-13: 9791029910104
Pagini: 58
Dimensiuni: 132 x 209 x 7 mm
Greutate: 0.17 kg
Editura: FV éditions

Cuprins

Das Ich und das Es I Bewußtsein und Unbewußtes II Das Ich und das Es III Das Ich und das Über-Ich (Ich-Ideal) IV Die beiden Triebarten V Die Abhängigkeiten des Ichs Zu dieser Ausgabe Anmerkungen Nachwort Literaturhinweise

Notă biografică

Sigmund Freud (6.5.1856 Freiberg ¿ 23.9.1939 in London) begründet aus der systematischen Erneuerung der Psychologie die Psychoanalyse und hat mit seinen Theorien große Wirkung auf Literaten wie Thomas Mann, Arthur Schnitzler oder Franz Kafka sowie auf Künstler wie etwa die Surrealisten Salvador Dali, Max Ernst oder Frida Kahlo. Freud schließt das Gymnasium 1873 mit Auszeichnung ab, studiert Medizin in Wien und hat mit 25 bereits seinen Doktortitel. Freud erkennt in Träumen (»Traumdeutung«, 1900) sowie in alltäglichen Fehlleistungen wie Vergessen und Versprechen (»Psychopathologie des Alltags«, 1904) verdrängte Erinnerungen und Wünsche, die in das Unbewusste verschoben wurden und das Seelenleben prägen. Dieser Verdrängungsprozess sei durch den Fortschritt und dem damit einhergehenden Anspruch an den modernen Menschen, seine Triebe zu unterdrücken, noch weiter befördert worden (»Das Unbehagen in der Kultur«, 1930). 1923 präsentiert Freud in »Das Ich und das Es« erstmals das Instanzenmodell, in dem das Ich des menschlichen Individuums nicht ein Ganzes, sondern in Wahrheit aus drei Komponenten zusammengesetzt ist ¿ ¿Ich¿, ¿Über-Ich¿ und ¿Es¿. Weitere berühmte Publikationen Freuds sind »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie« (erstmals 1905), welche auch den Ödipuskomplex, die Kastrationsangst und den Penisneid behandeln. 1940 erscheint posthum mit »Abriss der Psychoanalyse« eine Bilanz seiner Studien.