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Briefe

Wolfgang Hildesheimer Autor Wolfgang Amadeus Mozart
de Limba Germană Paperback – mai 1995
Mozarts Briefe sind Berichte oder Botschaften, meist beides nebeneinander oder durcheinander und fast immer von mitreißender Eloquenz, selbst später, wenn als drittes Thema die Bitte um Geld dazukommt. Sie bezeugen die stetig zunehmende Leichtigkeit in der Artikulation einer phänomenalen geistigen Beweglichkeit. Die Beherrschung der Mittel, die Mozart zum größten Musiker machte, kam ihm beim Briefeschreiben zugute: Er verfügte über ein gewaltiges synthetisch-emotionales Register, hinter dem er sich selbst verbergen konnte, und er hat es ohne jede Heuchelei angewandt. Die Selbstdokumentation in seinen Briefen ist bis zu allerletzt niemals eine bewußte Wiedergabe seines Seelenzustandes; sie ist, im Gegenteil, als Mitteilsamkeit sich tarnende Diskretion. Und so haben wir in ihr das bis zur Erschütterung eindringliche Zeugnis einer Selbstbeherrschung, wie man sie bei den >Großen< selten findet. Scheinbar paradox dazu manifestiert sich in geradezu schwelgerischer Ungezwungenheit Mozarts Reichtum an Stilmethoden, naturgemäß in jenen Briefen, die von stofflicher Bürde unbelastet sind. Dazu gehören die Briefe an die Schwester von den drei Italienreisen mit dem Vater zwischen 1770 und 1773; vor allem aber sind es Briefe an seine Cousine, >das Bäsle
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Specificații

ISBN-13: 9783458333968
ISBN-10: 3458333967
Pagini: 183
Ilustrații: Zahlr. Abb.
Dimensiuni: 108 x 177 x 14 mm
Greutate: 0.19 kg
Ediția:Nachdruck
Editura: Insel Verlag GmbH

Notă biografică

Geboren am 27.1.1756 in Salzburg, gestorben am 5.12.1791 in Wien, dort begraben auf dem St. Marxer Friedhof an der Leberstraße, das Grab ist unbekannt. Als Wunderkind, das mit sechs angefangen hatte zu komponieren, wurde Mozart in halb Europa gefeiert - eine Höllentournee, die den Knaben gesundheitlich auszehrte. Studien- und Konzertaufenthalte führten ihn nach London, Paris und Italien und immer wieder nach Wien - Reisen, von denen ihn der Erzfürstbischof von Salzburg, in dessen Diensten sein Vater und er standen, immer öfter zurückbeorderte. 1781 kam es zum Bruch, und Mozart ging nach Wien. Nach anfänglichen Erfolgen und der Heirat mit Constanze Weber - gegen den Willen des Vaters - entzog sich ihm die Gunst des Hofes und des Wiener Publikums immer mehr. In seinem 36. Lebensjahr starb er, zwei Kinder, eine Witwe, einen Haufen Schulden und ein unvollendetes Requiem hinterlassend, nicht zu vergessen seine Briefe, die so frisch und so originell sind wie seine Musik.