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Botschafter der Revolution: Studien zur Internationalen Geschichte, 39

Autor Christian Helm
de Limba Germană Hardback – 8 feb 2024
Die sandinistische Revolution fhrte zwischen 1977 und 1990 zu einem Boom transnationaler Solidaritt mit Nicaragua. Allein in der Bundesrepublik engagierten sich zeitweise ber 300 Gruppen aus dem linken Spektrum sowie aus christlichen und liberalen Kreisen fr die Ziele der Sandinisten.
Ein Schlssel zum Verstndnis der Nicaragua-Solidaritt liegt im erfolgreichen Aufbau eines transnationalen Netzwerks, ber das Informationen, mentale Bilder und Aktivisten zwischen beiden Lndern zirkulieren konnten. Besonders die Vorstellungen, die unter den Solidarittsbewegten zu Nicaragua kursierten, entfalteten ein enormes Identifikations- und Motivationspotenzial. An der Konstruktion solcher Projektionen waren die Sandinisten durch ihre intensive transnationale ffentlichkeitsarbeit mageblich beteiligt. Mit Praktiken wie der Projektfrderung oder den Solidarittsbrigaden ermglichten sie den Aktivisten, selbst an der sandinistischen Revolution teilzuhaben bzw. ihre Gefhrdung durch die Politik der US-Regierung persnlich zu erfahren.
Basierend auf Archivrecherchen und Interviews in Deutschland und Nicaragua untersucht die Dissertation transnationale Netzwerke und Praktiken der Solidaritt unter besonderer Bercksichtigung nicaraguanischer Agency.
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Specificații

ISBN-13: 9783110461817
ISBN-10: 3110461811
Pagini: 422
Dimensiuni: 160 x 236 x 29 mm
Greutate: 0.78 kg
Editura: De Gruyter
Colecția Studien zur Internationalen Geschichte, 39
Seria Studien zur Internationalen Geschichte, 39


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„Internationale Geschichte“ stellt eine zentrale Dimension der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts dar. Sie umfasst Beziehungen zwischen den Staaten und Gesellschaften ebenso wie Prozesse ihrer Vernetzung und wechselseitigen Durchdringung im Zeichen beschleunigter Kommunikation und wachsender Interdependenz. Die „Studien zur Internationalen Geschichte“ wollen das Verständnis der internationalen Dimension von Geschichte fördern. Sie greifen auf, was die systematischen Sozialwissenschaften zur Erklärung der internationalen Beziehungen bereitstellen, und tragen mit empirisch dichten Untersuchungen zur Präzisierung theoretischer Einsichten bei.
Die „Studien zur Internationalen Geschichte“ werden herausgegeben von Eckart Conze und Julia Angster, Marc Frey, Wilfried Loth, Jürgen Osterhammel und Johannes Paulmann.