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Suicide by Cop

Autor Helen Behn
de Limba Germană Paperback – noi 2025
Suicide by Cop, die von einer Person provozierte eigene Tötung unter der Ausnutzung stets zur Verfügung stehender Polizeibeamten, ist ein Kriminalitätsphänomen, das sich seit ca. drei Jahrzehnten in der Öffentlichkeit durch Darstellungen in den Medien präsentiert. Es steht im aktuellen kriminalpolitischen Kontext des Themas Gewalt gegen Polizeibeamte und durchaus auch Gewalt durch Polizeibeamte. Die Diskussion um die Zunahme von Messerangriffen ist ein Aspekt im Rahmen dieser. Empirische Forschungsergebnisse liegen vornehmlich aus dem angloamerikanischen Sprachraum vor. Aus Deutschland wurden in Form der sog. Pilotstudie, mit der der Betrachtungszeitraum von zehn Jahren (2008-2017) und der Untersuchungsraum Niedersachsen erfasst wurde, empirische Forschungsergebnisse erstmalig durch die Autorin präsentiert. Methodisch stand eine Justizaktenanalyse, ergänzt durch eine Dokumentenanalyse, im Vordergrund. Während einerseits mittels eines überwiegend deskriptiven Vorgehens das Fallaufkommen determiniert und kategorisiert wurde (u. a. quantitative Erhebung von personenbezogenen und situationsbezogenen Faktoren), wurde auf der anderen Seite bei deutlich zu determinierenden Fällen mittels qualitativer Inhaltsanalyse die mögliche Motivlage extrahiert. Im Ergebnis wurden 90 (Verdachts-)Fälle hinsichtlich verschiedener Faktoren zum Thema Suicide by Cop determiniert und vertieft untersucht. Direkt an die beschriebene Pilotstudie knüpft die vorliegende Studie an. Vom Design her besteht nahezu kein Unterschied zu der ersten Studie. Damit werden im Ergebnis wertvolle Ergebnisse für den weiteren Forschungslückenschluss im Bereich des Kriminalitätsphänomens Suicide by Cop geliefert und ergänzend bietet sich ein Mehrwert durch den gezogenen Ergebnisvergleich und zudem unter der Betrachtung vor dem Hintergrund veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Diese ergeben sich vor allem aus den Ereignissen der Coronapandemie und dem Kriegsausbruch in Europa. Im Untersuchungszeitraum von 2018 bis 2022 konnte bei nahezu identischen Selektionskriterien eine erhöhte Fallanzahl festgestellt. Insgesamt wurden 250 versuchte SbC-Verdachtsfälle determiniert und analysiert. Zahlreiche dieser Fälle sind textlich aufbereitet, sodass dem Leser ein facettenreicher Einblick in die Phänomenologie des Suicide by Cop gewährt wird. Die 2. Auflage wurde redaktionell überarbeitet. Sie ist um die Darstellung des aktuellen Forschungsstandes und um ein gesondertes Kapitel einer Tatzeitanalyse ergänzt.
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Specificații

ISBN-13: 9783866769656
ISBN-10: 3866769652
Pagini: 430
Dimensiuni: 150 x 209 x 35 mm
Greutate: 0.48 kg
Ediția:Revizuită
Editura: Verlag f. Polizeiwissens.

Cuprins

1 Einleitung 2 Einordnung des Forschungsgegenstandes 3 Begriffsbestimmungen 3.1 Suicide by Cop 3.2 Täter und Opfer 3.3 Zusammenfassung 4 Forschungsstand 4.1 Allgemeines 4.2 Internationaler Forschungsstand 4.3 Nationaler Forschungsstand 4.4 Zusammenfassung 5 Forschungsleitende Hypothesen 6 Methodische Umsetzung 6.1 Forschungsdesign 6.2 Fallgenerierung 6.3 Aktenanforderung 6.4 Aktenrücklauf 6.5 Erhebungsbogen 6.6 Pretest 6.7 Fallauswertung 6.8 Determinierung der Fälle - 4-Kategorien-System 6.9 Zusammenfassung 7 Ergebnisdarstellung 7.1 Personenbezogene Faktoren 7.2 Situationsbezogene Faktoren 7.3 Justizieller Teil 7.4 Motivlagen 7.5 Zusammenfassung 8 Bewertung der Ergebnisse 8.1 Beantwortung der forschungsleitenden Hypothesen 8.2 Diskussion 8.3 Sonstiges 8.4 Ergebnisorientierte Limitationen 8.5 Zusammenfassung 9 Ausblick 9.1 Allgemeines 9.2 Tatzeitanalyse (Ausblicksthema 12) Literaturverzeichnis