Soda Doppelband
Autor Philippe Tome Editat de Mirko Piredda Traducere de Martin Surmannde Limba Germană Hardback – 15 oct 2026 – vârsta de la 10 ani
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Specificații
ISBN-13: 9783949968099
ISBN-10: 3949968091
Pagini: 112
Dimensiuni: 210 x 297 x 130 mm
Greutate: 0.78 kg
Editura: Piredda Verlag
ISBN-10: 3949968091
Pagini: 112
Dimensiuni: 210 x 297 x 130 mm
Greutate: 0.78 kg
Editura: Piredda Verlag
Notă biografică
Philippe Tome (d.i. Philippe Vandevelde, 1957-2019) wurde in Brüssel geboren und veröffentlichte seine ersten Comics in den Jahren 1972/73 in Thierry Groensteens Fanzine Buck. Diese signierte er mit "Tom" (noch ohne "e"). Nach dem Abbruch einer Ausbildung zum Journalisten und Kommunikationsdesigner schrieb er sich 1975 für Zeichenkurse an der Académie des Arts de Woluwe-Saint-Pierre ein und lernte dort u.a. Jean-Richard Geurts (d.i. Janry) and Stéphane De Becker (d.i. Stuf) kennen, mit denen er später lange Zeit zusammenarbeiten sollte. Doch zunächst trennte sie der Militärdienst. Während Jean-Richard anfing, für Dupa (Cubitus) zu arbeiten, diente Philippe in Deutschland. Als dann Jean-Richard einberufen wurde, hat Philippe ihn bei Dupa vertreten. Nach Ende ihrer Militärzeit assistierten sie gemeinsam nicht nur Dupa sondern auch Greg bei Albert Enzian und Turk & De Groot bei Leonardo, Robin Ausdemwald und Colonel Clifton. Während der Ablieferung einiger Seiten beim Dupuis Verlag trafen sie auf den damaligen Spirou-Chefredakteur Alain de Kuyssche. Diesem zeigten sie auch ihre eigenen Arbeiten, woraufhin er ihnen anbot, die Spieleseite Jeurêka zu gestalten. Ab 1980 wurden davon ca. 40 Seiten veröffentlicht, die die Signatur "JR+PH" trugen. Damit waren sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort, denn sie bekamen neben Nic & Cauvin und Yves Chaland den Auftrag, nach dem Abschied von Jean-Claude Fournier an der Serie Spirou und Fantasio zu arbeiten. Und so erschien 1981 im Spirou Magazin 2253 die achtseitige Kurzgeschichte La voie sans maître (dt. Eine Stimme versagt den Dienst, Carlsen Band 0). Fortan benutzten sie die Signatur Tome & Janry (auch weil es fast wie Hanna-Barberas Tom und Jerry klang). Hatten sie sich zu Anfang noch das Texten und Zeichnen geteilt, konzentrierte sich Tome nunmehr auf das Schreiben der Szenarios, während Janry den Fokus auf das Zeichnen legte. 1982 folgte in Spirou 2305-2321 das albumlange Spirou und Fantasio-Abenteuer Virus. Das Album erschien 1984 als 33. Originalband der Serie. Bis 1998 schufen Tome & Janry insgesamt 14 Alben für die Hauptreihe, darunter 1987 auch La jeunesse de Spirou (dt Jugendsünden) mit mehreren Kurzgeschichten über die frei erfundene Kindheit von Spirou. Die Arbeit daran hatte den beiden so viel Spaß bereitet, dass sie den Verleger überredeten, noch weitere Gags anfertigen zu dürfen, die zumeist eine Seite umfassten: Der kleine Spirou war geboren. Schon bald überflügelte er den großen Spirou an Beliebtheit und das Duo konnte beachtliche 18 Alben mit dem kleinen Schlingel füllen. Kurz zuvor, 1986, kreierte Tome mit dem Zeichner Luc Warnant (gefolgt von Bruno Gazzotti und später auch Dan Verlinden) die Serie Soda. Bei diesem Cop aus New York, der sich mit Rücksicht auf seine Mutter als Priester verkleidete, musste Tome nicht mehr auf Themen wie Religion, Sex und Rassismus Rücksicht nehmen, die bei Spirou und Fantasio tabu waren. Vier Jahre später (1991) wurde Tome von Christian Darasse kontaktiert, weil dieser einen Szenaristen für seine Serie Le Gang Mazda suchte. Tome schrieb die Gags über drei Comiczeichner (Darasse, Hislaire, Michetz), die ihr Atelier über einer Autowerkstatt hatten, bis zur Einstellung der Reihe im Jahr 1996. Neben seinen Funny-Serien verfasste Philippe Tome auch realistischere Szenarios, die er dann auch mit seinem Vornamen signierte. 1991 kam das Album Zufällige Nähe heraus, das zusammen mit Philippe Berthet entstanden war. Und für den damals noch unbekannten Ralph Meyer schrieb er 1997-2002 die Trilogie Tödliches Wiegenlied. Der Tod seines Freundes und langjährigen Koloristen Stéphane De Becker im Jahr 2015 bedrückte ihn sehr. Sein Output verlangsamte sich deutlich und mit Ausnahme einiger Gags für den kleinen Spirou kam es bei seinen Szenarios zu größeren Verzögerungen. Im Oktober 2019 verstarb Philippe Tome völlig unerwartet an den Folgen eines Herzinfarkts.