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Planktologie

Autor Ulrich Sommer
de Limba Germană Paperback – 8 noi 1994
Das Plankton ist die am weitesten verbreitete Lebensgemeinschaft der Erde. Seine Bedeutung für die Wasserqualität und als Nahrungsbasis für die Fischerei ist unbestritten.
Das vorliegende Lehrbuch stellt erstmals alle Aspekte der Planktologie zusammenfassend dar, von einer taxonomischen Übersicht über die physikalische und chemische Beschreibung des Lebensraums, die Funktionsmorphologie, Ernährungsphysiologie und Populationsökologie bis hin zur Bedeutung des Planktons im aquatischen Ökosystem und in biogeochemischen Kreisläufen. Besonderheiten des Buches sind die gemeinsame Behandlung des Süßwasser- und des Meeresplanktons, die Gliederung nach Problemebenen sowie die Betonung vereinheitlichender Konzepte. Exemplarisch werden fast alle großen Fragen der allgemeinen Ökologie abgehandelt.
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Specificații

ISBN-13: 9783540576761
ISBN-10: 3540576762
Pagini: 292
Ilustrații: XII, 274 S. 42 Abb.
Dimensiuni: 155 x 235 x 16 mm
Greutate: 0.45 kg
Editura: Springer
Locul publicării:Berlin, Heidelberg, Germany

Public țintă

Graduate

Descriere

Das Plankton ist die am weitesten verbreitete Lebensgemeinschaft der Erde. Seine Bedeutung für die Wasserqualität und als Nahrungsbasis für die Fischerei ist unbestritten.
Das vorliegende Lehrbuch stellt erstmals alle Aspekte der Planktologie zusammenfassend dar, von einer taxonomischen Übersicht über die physikalische und chemische Beschreibung des Lebensraums, die Funktionsmorphologie, Ernährungsphysiologie und Populationsökologie bis hin zur Bedeutung des Planktons im aquatischen Ökosystem und in biogeochemischen Kreisläufen. Besonderheiten des Buches sind die gemeinsame Behandlung des Süßwasser- und des Meeresplanktons, die Gliederung nach Problemebenen sowie die Betonung vereinheitlichender Konzepte. Exemplarisch werden fast alle großen Fragen der allgemeinen Ökologie abgehandelt.

Cuprins

1 Einleitung.- 1.1 Einige Definitionen zum Plankton und seiner Umwelt.- 1.2 Die Quantifizierung des Planktons.- 1.2.1 Abundanz.- 1.2.2 Biomasse.- 1.2.3 Surrogatparameter der Biomasse.- 1.3 Die Struktur des Buches.- 2 Übersicht über die Organismen des Planktons.- 2.1 Größenklassen.- 2.2 Phytoplankton.- 2.2.1 Die wichtigsten Taxa des Phytoplanktons.- 2.2.2 Blaualgen.- 2.2.3 Phytoflagellaten.- 2.2.4 Unbegeißelte Einzeller.- 2.2.5 Kolonien und Zönobien.- 2.2.6 Fadenalgen.- 2.3 Zooplankton.- 2.3.1 Die wichtigsten Taxa des Zooplanktons.- 2.3.2 Meroplanktische Larven.- 2.3.3 Planktische Protozoen.- 2.3.4 Mehrzelliges Mikrozooplankton.- 2.3.5 Mesozooplankton.- 2.3.6 Makro- und Megazooplankton.- 2.4 Bakterioplankton.- 2.4.1 Photolithoautotrophe Bakterien.- 2.4.2 Chemolithoautotrophe Bakterien.- 2.4.3 Chemoorganoheterotrophe Bakterien.- 2.5 Mykoplankton.- 3 Voraussetzungen der planktischen Lebensweise.- 3.1 Sinken und Schweben.- 3.1.1 Die Dichte der Plankter.- 3.1.2 Die Viskosität des Wassers.- 3.1.3 Die Sedimentation der Plankter.- 3.2 Schwimmen.- 3.3 Körpergröße und Stoffwechsel.- 3.3.1 Größenabhängigkeit im großskaligen Vergleich.- 3.3.2 Veränderungen von Größenbeziehungen als physiologische Indikatoren.- 4 Die physikalische Umwelt.- 4.1 Thermische und mechanische Eigenschaften der Wassers.- 4.2 Das Strahlungsklima der Gewässer.- 4.3 Die Schichtung der Gewässer.- 4.3.1 Thermische Schichtung.- 4.3.2 Chemische Schichtung.- 4.3.3 Schichtungstypen.- 4.4 Strömungen.- 5 Die chemische Umwelt.- 5.1 Gelöste Gase.- 5.1.1 Löslichkeit im Wasser.- 5.1.2 Biologische Umsetzungen.- 5.2 Gelöste Salze.- 5.2.1 Salinität.- 5.2.2 Biogene Elemente.- 5.3 Gelöste organische Substanzen.- 5.4 pH-Wert und Puffersysteme.- 5.5 Redox-Reaktionen.- 5.6 Die raum-zeitliche Verteilung gelöster Substanzen.- 6 Die Ernährung der Plankter.- 6.1 Allgemeine Merkmale der Beziehung Nahrung-Konsument.- 6.1.1 Produktion, Nahrung und Ressourcen.- 6.1.2 Substituierbarkeit.- 6.1.3 Funktionelle Reaktion.- 6.1.4 Numerische Reaktion.- 6.1.5 Interaktionen zwischen verschiedenen Ressourcen.- 6.1.6 Optimierung der Nahrungswahl.- 6.2 Die Ernährung des Phytoplanktons.- 6.2.1 Photosynthese.- 6.2.2 Messung der Photosynthese.- 6.2.3 Lichtabhängigkeit der Photosynthese.- 6.2.4 Vertikalprofile der Photosynthese.- 6.2.5 Energienutzung der Photosynthese.- 6.2.6 Mineralische Nährstoffe.- 6.2.7 Modellierung der Nährstofflimitation.- 6.2.8 Nährstofflimitation in situ.- 6.3 Die Ernährung des Zooplanktons.- 6.3.1 Ernährungsweise und Nahrungswahl.- 6.3.2 Funktionelle Reaktion.- 6.3.3 Assimilation und Produktion.- 6.3.4 Numerische Reaktion.- 6.4 Die Ernährung des Bakterioplanktons.- 6.4.1 Photosynthese.- 6.4.2 Chemosynthese.- 6.4.3 Heterotrophie.- 7 Populationen.- 7.1 Die Populationsgröße und ihre Variabilität.- 7.2 Die mathematische Beschreibung des Populationswachstums.- 7.2.1 Populationswachstum mit konstanter Rate.- 7.2.2 Begrenzung des Wachstums.- 7.3 Schätzung der Parameter der Populationdynamik.- 7.3.1 Nettowachstumsrate.- 7.3.2 Bruttowachstumsrate und Geburtenrate.- 7.3.3 Verlust- und Todesraten.- 7.4. Die Bilanz von Reproduktion und Verlusten.- 7.4.1 Ein Beispiel für eine Populationsbilanz von Phytoplanktern.- 7.4.2 Chemostat und Batch-Kultur als Modelle.- 7.5 Überwinterung, Ruhe- und Dauerstadien.- 7.6 Verbreitung und Kolonisierung.- 8 Interaktionen zwischen Populationenen.- 8.1 Konkurrenz.- 8.1.1 Die phänomenologische Analyse der Konkurrenz.- 8.1.2 Interferenzkonkurrenz.- 8.1.3 Allgemeine Aspekte der exploitativen Konkurrenz.- 8.1.4 Tilmans Gleichgewichtstheorie der Ressourcenkonkurrenz.- 8.1.5 Exploitative Konkurrenz unter variablen Bedingungen.- 8.2 Räuber-Beute-Beziehungen.- 8.2.1 Allgemeine Merkmale von Räuber-Beute-Beziehungen.- 8.2.2 Herbivorie (,,Grazing“).- 8.2.3 Carnivorie.- 8.2.4 Bakterivorie.- 8.2.5 Parasitismus.- 8.3 Positive Interaktionen.- 8.3.1 Facilitation.- 8.3.2 Symbiose.- 8.4 Komplexe Interaktionen.- 9 Pelagische Nahrungsketten und Nahrungsnetze.- 9.1 Grundbegriffe.- 9.2 Allgemeine Merkmale pelagischer Nahrungnetze.- 9.2.1 Größenkontinuum.- 9.2.2 Die Länge von Nahrungsketten.- 9.2.3 Circuläre Komponenten in Nahrungsnetzen.- 9.3 Energiefluß durch Nahrungsnetze.- 9.3.1 Grundzüge des Energieflusses.- 9.3.2 Verteilung von Energieflüssen in Nahrungsnetzen.- 9.4 Der Fluß von Kontrolle in Nahrungsnetzen.- 9.4.1 Die „bottom-up“ — „top-down“ Kontroverse.- 9.4.2 Syntheseversuche in der „bottom-up“ — „top-down“-Kontroverse.- 9.5 Rückkopplungen, Regulation, Chaos und Extremereignisse.- 9.5.1 Negative Rückkopplung.- 9.5.2 Positive Rückkopplung.- 9.6. Saisonalität von Nahrungsnetzen.- 9.6.1 Sukzession des Planktons.- 9.6.2 Zeitgeber der Saisonalität.- 9.6.3 Regelmäßige und unregelmäßige Komponenten der saisonalen Veränderung.- 9.6.4 Grundmuster der Saisonalität des Planktons.- 10 Die Rolle des Planktons in den Kreisläufen biogener Elemente.- 10.1 Allgemeine Merkmale biogeochemischer Kreisläufe.- 10.1.1 Verteilung der Stoffpools.- 10.1.2 Die Formierung partikulärer Substanz.- 10.1.3 Regeneration gelöster Substanzen.- 10.1.4 Partikelexport durch Sedimentation.- 10.1.5 Allochthoner Eintrag.- 10.1.6 Verschachtelung der Kreisläufe.- 10.2 Globale Trends in der Produktion des Planktons.- 10.2.1 Planktonproduktion in Seen.- 10.2.2 Planktonproduktion im Meer.- 10.3 Die geochemische Rolle des Planktons.- 10.3.1 Bildung biogener Tiefseesedimente.- 10.3.2 Biologische Kontrolle der Meereschemie.- 10.3.3 Biologische Kontrolle der Atmosphäre.- 10.4. Ausblick.

Notă biografică

Ulrich Sommer ist ein Ökologe mit umfangreicher Forschungserfahrung in der Süßwasser- und Meeresökologie. Er begann seine Karriere am Institut für Pflanzenphysiologie der Universität Wien (Österreich), wo er 1977 promovierte. Von 1979 bis 1985 war er Wissenschaftlicher Assistent am Limnologischen Institut der Universität Konstanz, Deutschland. Von 1985 bis 1991 war er als leitender Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Limnologie in Plön, Deutschland, tätig. Von 1991 bis 1994 hatte er eine Professur für Mikrobiologie geologischer Prozesse am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Universität Oldenburg inne. Der Wechsel von Plön nach Oldenburg war mit einer Verlagerung seines Hauptfokus von der Limnologie auf die biologische Ozeanographie verbunden. Im Jahr 1994 wurde er ordentlicher Professor für Meeresbiologie an der Universität Kiel und am Institut für Meeresforschung (IFM), das später Teil des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung wurde. Er ist Autor von ca. 250 peer-reviewed Artikeln in internationalen Fachzeitschriften und mehreren Büchern: Plankton Ecology: Succession in Plankton Communities (1989), Planktologie (1994), Biologische Meereskunde (1. Aufl. 1998, 2. Aufl. 2005) und zusammen mit Winfried Lampert Limnoökologie (1. Aufl. 1997, 2. Aufl. 2007) und zusammen mit Boris Worm Competition and Coexistence (2002). Er ist Herausgeber der internationalen Zeitschrift Marine Biology und Mitherausgeber von Oecologia und Aquatic Sciences.