Die vorliegende Analyse der koine eirene (d.h. allgemeiner Friedensschlua), eines originellen Konzeptes des 4. Jhs. v. Chr., fuehrt mitten hinein in das Dauerproblem suprastaatlicher Organisationen: Wie laat sich zwischen den Polen des reinen Status-quo-Denkens und der moralischen Vorschriften fuer die Gestaltung von Staatsordnungen ein Kurs steuern, der zur Reduzierung von Kriegen beitragt? Die geringen Erfolge der koine eirene werden in dieser Studie erstmalig aus ihren Grundstrukturen heraus erklart, da die Kernbestimmung, daa alle griechischen Staaten autonom sein sollten, ein ueberambitioniertes Programm darstellte, das eher konfliktverscharfend als beruhigend wirkte. Citește tot Restrânge