Jüdisches Filmerbe
Editat de Anna-Dorothea Ludewig, Ulrike Schneider, Lea Wohl Von Haselbergde Limba Germană Paperback – 30 noi 2026
Insbesondere mit Blick auf die Bedeutung und vielfach geführten Diskurse um ein jüdisches Kulturerbe einerseits und um Filmerbe andererseits fällt die Distanz zwischen den beiden Erbe-Diskursen auf: Während Filmerbe in den meisten Fällen von Institutionen mit Schwerpunkt auf einem Nationalkino erhalten und gepflegt wird und in den letzten 25 Jahren von den Herausforderungen der Digitalisierung beherrscht wurde, umfasst jüdisches Kulturerbe die materiellen ebenso wie immateriellen Zeugnisse dessen, was von der langen Geschichte des Judentums in Europa geblieben ist. Filme werden allerdings fast nie als Teil von jüdischem Kulturerbe bewahrt, umgekehrt widmet sich keine Filmerbe-Institution explizit dem jüdischen Kulturerbe.
Wie also stellen sich die kulturellen, historischen und wissenschaftlichen Schnittstellen von Film und Jüdischkeit dar, wenn man sie aus der Perspektive des Kulturerbes betrachtet? Dieser Frage geht der vorliegende Band auf unterschiedlichen Ebenen nach und versammelt theoretische Zugänge, Filmanalysen, Werkstattberichte, Interviews mit Filmschaffenden und historische Quellen. Der weite historische Rahmen und die thematische Vielfalt der Beiträge verweisen bereits auf die Interdisziplinarität des (Forschungs-)Felds und die Diversität seiner Akteur*innen: Jüdisches Filmerbe ist nicht nur zwischen Theorie und Praxis angesiedelt, sondern auch einem steten Diskurs, einem Aushandlungsprozess unterworfen, in den unterschiedlichste Perspektiven einfließen. Diese abzubilden und damit eine erste Annährung an die Konturen eines jüdischen Filmerbes zu unternehmen, ist Anliegen dieses Bandes.
Mit Beiträgen von Marie Ch. Behrendt, Christina von Braun, Laura Brüggemann, Kevin Clarke, Klaus Davidowicz, Tobias Ebbrecht-Hartmann, Nina Goslar, Oliver Hanley, Heike Klapdor, Elisa Kriza, Mathieu Lericq, Angelika Levi, Dani Levy, Ronny Loewy, Anna-Dorothea Ludewig, Pem, Johannes Praetorius-Rhein, Yael Reuveny, Ulrike Schneider, Philipp Stiasny und Lea Wohl von Haselberg.
Preț: 172.36 lei
Precomandă
Puncte Express: 259
Carte nepublicată încă
Livrare prin curier în România Precomanda se expediază când titlul devine disponibil.
Transport gratuit de la 400.00 lei Plată online sau ramburs, în funcție de opțiunile comenzii.
Retur gratuit în 14 zile Comandă securizată și suport în română.
Doresc să fiu notificat când acest titlu va fi disponibil:
Se trimite...
Specificații
ISBN-13: 9783958085329
ISBN-10: 3958085326
Pagini: 260
Ilustrații: Mit 10 Farb- und 30 S/W-Abbildungen
Dimensiuni: 210 x 210 mm
Editura: Neofelis Verlag GmbH
ISBN-10: 3958085326
Pagini: 260
Ilustrații: Mit 10 Farb- und 30 S/W-Abbildungen
Dimensiuni: 210 x 210 mm
Editura: Neofelis Verlag GmbH
Notă biografică
Anna-Dorothea Ludewig ist als Literaturwissenschaftlerin seit 2007 am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien tätig und lehrt als Privatdozentin an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsinteressen umfassen die Schnittstelle Film/Literatur, Kulturerbediskurse, die deutschsprachige jüdische Literatur- und Kulturgeschichte (19./20. Jahrhundert), literarische und filmische Weiblichkeitsentwürfe sowie Prager deutschsprachige Literatur(en) und Biographien ("Prager Kreise").
Ulrike Schneider ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft an der Universität Potsdam. Sie forscht zur deutschsprachigen jüdischen Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zur Holocaust-Literatur, zu Fragen der Erinnerungskultur und zum DEFA-Dokumentarfilm.
Lea Wohl von Haselberg ist Professorin für Jüdischen Film und audiovisuelle Erinnerung an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Sie forscht zu jüdischer Filmgeschichte, deutsch-jüdischen Diskursen im postnationalsozialistischen Deutschland und Antisemitismus und Film. Sie ist Co-Programmdirektorin des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg (JFBB) und Mitherausgeberin von Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart .
Ulrike Schneider ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft an der Universität Potsdam. Sie forscht zur deutschsprachigen jüdischen Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zur Holocaust-Literatur, zu Fragen der Erinnerungskultur und zum DEFA-Dokumentarfilm.
Lea Wohl von Haselberg ist Professorin für Jüdischen Film und audiovisuelle Erinnerung an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Sie forscht zu jüdischer Filmgeschichte, deutsch-jüdischen Diskursen im postnationalsozialistischen Deutschland und Antisemitismus und Film. Sie ist Co-Programmdirektorin des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg (JFBB) und Mitherausgeberin von Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart .