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... immer wieder Warnstädt

Autor Rüdiger Warnstädt
de Limba Germană Paperback – 31 aug 2009
... immer wieder WarnstädtSechsundzwanzig heitere AuftrittevonRüdiger Warnstädtfüralle seine Freunde, Leser, Zuhörer, die gegenwärtigen und die künftigen, überHeiteres, weniger Heiteresund manchmal sogar ziemlich Unheiteresbei Gerichten, Beamten, Menschen, Theater, auf Reisen, zu Hause, Osten und Westenund überhaupt alles, was wichtig und interessant ist
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Specificații

ISBN-13: 9783941754027
ISBN-10: 3941754025
Pagini: 260
Dimensiuni: 127 x 211 x 23 mm
Greutate: 0.31 kg
Editura: edition hüne

Notă biografică

Das Leben des Autors in KurzformWarnstädt wurde 1938 in Berlin geboren. Als er fünf war, kam er mit Mutter und Bruder, der Vater war im Krieg, wegen der vielen Bomben, die auf Berlin fielen, ins damals deutsch besetzte "Russisch-Polen". Als die Russen Anstalten machten, sich "Russisch-Polen" zurückzuholen, flüchtete die Familie erneut und strandete in Mecklenburg, was Warnstädt zwölf herrliche Jahre in herrlicher Gegend einbrachte, Insel Poel, Wismar, Bad Doberan. Als er 1957 nach dem Abitur keine Zulassung zum Medizinstudium an der Humboldt-Universität erhielt, haute er in den Westen ab und nahm in Hamburg das Jurastudium auf, das er dann aber ab 1959 in seinem geliebten Berlin fortsetzte. Sein juristisches Leben lief so, daß er in den ersten zehn Jahren seines Berufslebens Rechtsanwalt war, dann, heute eine ausgestorbene Bezeichnung, Gerichtsassessor, sodann Staatsanwalt, darauf "Hilfsarbeiter" im Justizministerium, damals noch im heutigen Bundesstädtchen Bonn, schließlich nach Rückkehr in die Hauptstadt Berlin Pressesprecher für die Berliner Gerichte und die Senatsverwaltung für Justiz, die er als überzeugter Anti-Föderalist die städtische Justizverwaltung nennt. Nach diesen zehn Jahren, sagt er, habe er gewusst, wo er hingehöre, nämlich nicht dorthin, wo er in den zehn Jahren gewesen war, sondern auf den Stuhl des Amtsrichters für Strafsachen in dem hinreißenden Kriminalgericht Moabit. In eben dem Kriminalgericht wurde Warnstädt in den folgenden fünfundzwanzig Jahren zu einer "kleinen Berühmtheit". Jedenfalls konnte man das, als er vor einiger Zeit in einem Film auftauchte, in der "Frankfurter Allgemeinen" lesen, und, wie immer, so wusste die Zeitung auch gleich den Grund dafür anzugeben, er hätte nämlich in seinen Strafverhandlungen einen "theatralischen Verhandlungsstil" gepflegt. Warnstädt las das mit besonderem Vergnügen, denn er ist von Kindheit an ein begeisterter Theatermensch, wobei es ihm, wie er sagt, gegenwärtig nicht gerade leicht fällt, das zu bleiben. Seit seiner Pensionierung Anfang 2003 nennt sich Warnstädt gern Schriftsteller und bemüht sich als ein solcher, so wiederum die "Frankfurter Allgemeine", durch die Herausgabe einiger populärer Bücher seine bisherige kleine Berühmtheit in eine "etwas größere Berühmtheit" zu verwandeln. Er findet, diese Bemerkung sei fast von jenem Feinsinn, dessen er sich in seinen Büchern, bei seinen Auftritten und eigentlich auch sonst fast immer zu befleißigen pflege.Warnstädt lebt bei augenblicklich noch bester Gesundheit, zu der er sich übrigens als Staatsbediensteter schon immer geradezu ver-pflichtet gefühlt habe, in Berlin-Schöneberg neben dem Rathaus und lässt sich jede Viertelstunde von dessen Turmuhr an die Vergänglichkeit von Zeit und Leben erinnern.