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Hüter der Erinnerung

Autor Lois Lowry Traducere de Anne Braun
de Limba Germană Paperback – mai 2008 – vârsta de la 12 până la 14 ani
Jonas lebt in einer Welt ohne Schmerz und Risiko, doch auch ohne Gefühle und ohne Erinnerung. Sein ganzes Leben ist geregelt und kollektiv verplant: Alle 6-Jährigen werden eingeschult, alle 9er werden mit einem Fahrrad ausgestattet, alle 25er bekommen einen Lebenspartner zugeteilt ... Auch Jonas` Leben verläuft so, bis er zum Nachfolger des höchsten Amtes der Gemeinschaft bestellt wird: zum >Hüter der Erinnerung<. Dieser überträgt ihm, was sonst niemand mehr weiß oder fühlen kann - Erfahrungen, Erinnerungen, Schweiß, Blut und Tränen aus Jahrtausenden, aber auch Schönheit, Wärme und Liebe. Jonas soll dieses kollektive Gedächtnis der Menschheit stellvertretend für all die anderen bewahren, die in Unwissenheit gehalten werden. Doch je mehr Jonas erfährt, desto genauer durchschaut er das System, nach dem dies alles funktioniert. Als Jonas nicht dazu bereit ist, dieses Wissen in sich zu verschließen, bleibt ihm nur noch die Flucht ...
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Preț: 9624 lei

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Specificații

ISBN-13: 9783423713146
ISBN-10: 3423713143
Pagini: 207
Dimensiuni: 159 x 216 x 25 mm
Greutate: 0.4 kg
Editura: dtv Verlagsgesellschaft

Notă biografică

Lois Lowry wurde 1937 in Honolulu, Hawaii, geboren. Sie hat u.a. in Pennsylvania und Japan gelebt und wohnt heute in Cambridge, Massachusetts. Lois Lowry ist verheiratet und hat mittlerweile vier erwachsene Kinder. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit der Newbery Medal. Bekannt gemacht haben sie vor allem ihre spritzigen Alltagsgeschichten um das Mädchen Anastasia Krupnik, aber auch ihre psychologisch durchdachten und meisterhaft geschriebenen Jugendbücher, wie z.B. ›Hüter der Erinnerung‹.

Recenzii

Dieses Buch hat mich vor 15 Jahren, als ich es zum ersten mal las, schon so sehr fasziniert, dass ich mich noch heute an viele Details erinnere. Es hat an Aktualität nicht verloren, im Gegenteil, man liest es jetzt mit einem gewissen Schauder, um wie viel näher unsere reale Welt, der Science-Fiction-Welt, die den Rahmen dieser Geschichte bildet, gekommen ist. Wir lesen derzeit viel über Sterbehilfe und Patientenverfügungen in den Zeitungen. Das Thema ist noch nicht ausdiskutiert, aber man kann sich ganz gut vorstellen, dass die Lösung, wie sie in diesem Buch schon selbstverständlich ist, für uns ebenfalls Realität werden kann: Ältere Menschen werden einfach entsorgt, Behinderte ebenso, und eigentlich ist das äußerst angenehm: Allen Beteiligten bleiben jede Menge Unannehmlichkeiten erspart. Solch praktische Regeln funktionieren aber nur, wenn eine Gesellschaft dafür sorgt, dass ihre Mitglieder die dazu gehörigen Gefühle verlernt haben. Interessanterweise aber macht genau dieser Aspekt junge Leser skeptisch. Sie wollen nicht glauben, dass Menschen kein Wahrnehmungssensorium mehr haben, dass sie nichts mehr fühlen können. Ausgerechnet Jungs, die in ihren Computerspielen eben mal alle Feinde liquidieren, die Fastfood bevorzugen, weil Produkte mit Geschmacksverstärkern so viel leckerer sind als natürliche Nahrungsmittel, werden plötzlich sehr ungläubig, wenn in diesem Roman Menschen, die keine Farben mehr sehen können, beschrieben werden. Die Intelligenteren unter ihnen aber merken sehr schnell, dass diese Geschichte nicht sehr weit von ihrer eigenen Erlebniswelt entfernt ist, und deshalb lesen sie mit einem gewissen Unbehagen weiter - und das nicht nur, weil hier sehr spannend erzählt wird. Sie spüren bei der Lektüre, dass auch auf sie eine große Aufgabe wartet, sie bemerken, dass das schöne unbeschwerte Leben in unserer Wohlstandsgesellschaft auf unsicherem Grund gebaut ist, und sie erfahren in der Identifikation mit Jonas, dem Hüter der Erinnerung, dass es sehr reizvoll sein kann, das richtige Leben zu entdecken. (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)