Gewalt als Bild: Relationen, cartea 20
Autor Tobias Ebbrecht-Hartmannde Limba Germană Paperback – oct 2025
In seinem Essay verdeutlicht Tobias Ebbrecht-Hartmann, warum es notwendig ist, diese Bilder anzuschauen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, ihren Bezügen nachzugehen und sie in resonante Beziehungen zu früheren Gewalterfahrungen, insbesondere der visuellen Geschichte der Shoah, zu bringen, wenn man ihre Bedeutung als bildgewordene Gewaltakte und damit die spezifische Qualität der genozidalen Gewalt des 7. Oktober verstehen möchte.
Diese Aufnahmen sind nicht nur Bilder der Gewalt, sondern manifestieren die an diesem Tag eskalierende Gewalt als Bild. Die Bilder und Videos haben eine doppelte Erniedrigung der Opfer zum Ziel: Es geht nicht nur um die Dokumentation der physischen, sondern auch um die Ausübung von symbolischer Gewalt, die ganz deutlich auf die visuelle Geschichte von Gewaltbildern Bezug nimmt. Auch wenn viele vor den Bildern lieber die Augen verschließen oder sie in den Archiven gegenwärtiger und vergangener Konflikte ablegen möchten, bleibt es notwendig, der Gewalt als Bild standzuhalten.
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Specificații
ISBN-13: 9783958085152
ISBN-10: 3958085156
Pagini: 144
Ilustrații: Mit 20 Farb- und 6 S/W-Abbildungen
Dimensiuni: 127 x 196 x 10 mm
Greutate: 0.19 kg
Editura: Neofelis Verlag GmbH
Seria Relationen
ISBN-10: 3958085156
Pagini: 144
Ilustrații: Mit 20 Farb- und 6 S/W-Abbildungen
Dimensiuni: 127 x 196 x 10 mm
Greutate: 0.19 kg
Editura: Neofelis Verlag GmbH
Seria Relationen
Notă biografică
Tobias Ebbrecht-Hartmann , Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, forscht zu visueller Erinnerungskultur und Geschichte, insbesondere zu digitalen Formen des Erinnerns an den Holocaust und dem medialen Umgang mit historischen Filmaufnahmen und Fotografien. Vor allem interessiert er sich dafür, wie Bilder "wandern" und sich "lesen" lassen, um ihre vielfältigen Schichten und Bezüge in Vergangenheit und Gegenwart in den Blick nehmen zu können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Verwendungsgeschichte und dem Umgang mit historischen und aktuellen Gewaltbildern.