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Feuerdörfer

Autor Ales Adamowitsch, Janka Bryl, Uladsimir Kalesnik Traducere de Thomas Weiler
de Limba Germană Hardback – 11 noi 2024

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Specificații

ISBN-13: 9783351039974
ISBN-10: 3351039972
Pagini: 587
Ilustrații: Mit 56 Abbildungen
Dimensiuni: 161 x 232 x 42 mm
Greutate: 0.92 kg
Ediția:2. Auflage
Editura: Aufbau Verlage GmbH

Notă biografică

Ales Adamowitsch, geboren 1927 im Dorf Konjuchi im Minsker Gebiet, gestorben 1994 in Moskau, weißrussischer Schriftsteller, Kritiker und Literaturwissenschaftler, ab 1943 Partisan. Studierte von 1945 bis 1950 an der Philologischen Fakultät in Minsk, lehrte anschließend dort und an der Lomonossow-Universität Moskau weißrussische Literatur. Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter der Literaturabteilung der Akademie der Wissenschaften in Weißrussland. Veröffentlichte seit 1950 Romane, Erzählungen, Drehbücher, von denen mehrere ins Deutsche übersetzt wurden. Adamowitsch schrieb russisch und weißrussisch. Gehörte 1988 zu den Gründungsmitgliedern der Menschenrechtsorganisation Memorial. Drehbuchautor des Films "Komm und sieh" (Regie Elem Klimow). 1999 wurde der Asteroid (6537) Adamovich nach ihm benannt.

Janka Bryl (1917-2006) geboren in Odessa. Schriftsteller und Übersetzer. 1922 kehrte die Familie nach Südbelarus in die Heimat des Vaters zurück. 1939 in die polnische Armee eingezogen, geriet nach drei Wochen in deutsche Gefangenschaft und musste Zwangsarbeit verrichten. Schloss sich nach einem zweiten geglückten Fluchtversuch 1941 im Frühjahr 1942 einem Partisanenkorps an. Lebte seit 1944 in Minsk. Veröffentlichte bereits 1938 erste Gedichte, denen ein umfangreiches literarisches Werk folgte. 1970-1973 gemeinsam mit Ales Adamowitsch und Uladimir Kalesnik Arbeit an "Feuerdörfer. Wehrmachtsverbrechen in Belarus - Zeitzeugen berichten".

Uladsimir Kalesnik (1922-1994), geboren in einem damals zu Polen gehörenden Dorf. Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Wurde 1942 Partisan. Schloss 1949 sein Studium am Pädagogischen Institut in Minsk ab, nach der Aspirantur Lehrkraft an den Pädagogischen Instituten von Bobruisk und später Brest. Begleitete Ales Adamowitsch und Janka Bryl 1970-1973 als Fotograf bei ihren Interviews durch 147 belarussische Feuerdörfer.

Thomas Weiler, geboren 1978 im Schwarzwald, Übersetzerstudium in Leipzig, Berlin und St. Petersburg, überträgt Belletristik aus dem Polnischen, Russischen und Belarussischen, darunter Werke von Ziemowit Szczerek, Viktor Martinowitsch, Alhierd Bacharevi¿, Volha Hapeyeva, Artur Klinä und Ales Adamowitsch. 2024 erhielt er den Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds und 2025 den Preis der Leipziger Buchmesse für seine Übersetzung von "Feuerdörfer. Wehrmachtsverbrechen in Belarus - Zeitzeugen berichten" von Ales Adamowitsch, Janka Bryl und Uladsimir Kalesnik.

Er lebt mit seiner Familie in Markkleeberg bei Leipzig.

Memorial International ist eine Menschenrechtsorganisation, die 1988 aus einer breiten gesellschaftlichen Bewegung hervorging. Heute besteht Memorial aus weltweit mehr als 80 Organisationen, ihr Hauptsitz ist Moskau. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die historische Aufarbeitung der Zeit der kommunistischen Diktatur, die Einhaltung der Menschenrechte. Außerdem betreibt Memorial eine intensive Forschungs- und Aufklärungsarbeit und verfügt über eine einzigartige Sammlung von Zeugnissen und Dokumenten der Opfer der politischen Repressionen der 1920er bis 1980er Jahre. Memorial erhielt mehrere internationale Auszeichnungen, darunter 2004 den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis).