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Dreckskerl

Autor Wojciech Kuczok Traducere de Gabriele Leupold, Dorota Stroinska
de Limba Germană Hardback – 19 mar 2007
Kuczoks preisgekrönter Roman Dreckskerl erzählt von den dramatischen Wendungen der deutschen und polnischen Geschichte im 20. Jahrhundert, deren Gewalt sich im privaten Leben der Familie K. fortsetzt. Einziger Schauplatz ist das vom Vater des »alten K.« erbaute Haus, irgendwo im rußgrauen schlesischen Bergbaugebiet. Es überstand die deutsche Besatzung, blieb von Bomben verschont, muß aber nach Kriegsende mit einem proletarischen Ehepaar geteilt werden. Der Krieg geht in der nächsten Generation weiter - ein Krieg der vergifteten Seelen. Der »alte K.« züchtigt sein Kind, den Ich-Erzähler, mit der Peitsche. Ein gescheiterter Künstler, sieht er sich in der Umgebung von Bergleuten, in Schmutz, Gestank und Verwahrlosung, vom kommunistischen System aller Lebenschancen beraubt und tobt seine Frustration an dem Jungen, dem »Dreckskerl «, aus - bis dieser zum Gegenschlag ausholt. Kuczoks »Antibiographie«, ein nachtschwarzer Familienroman, hat in Polen lebhafte Debatten hervorgerufen. Dabei ist seine Erzählweise von sozialkritischer Literatur äonenweit entfernt. Sein Blick ist kalt, sein Ton sarkastisch, dennoch glüht in diesem Buch ein Zorn. Er treibt die Sätze voran und schärft sie zu virtuosen Wortspielen, zu Ironie und Witz.
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Specificații

ISBN-13: 9783518418840
ISBN-10: 351841884X
Pagini: 173
Dimensiuni: 128 x 205 x 19 mm
Greutate: 0.3 kg
Ediția:3. Auflage
Editura: Suhrkamp Verlag AG

Notă biografică

Wojciech Kuczok, 1972 in Chorzów/Oberschlesien geboren, debütierte 1996 als Lyriker, er arbeitete als Journalist, Filmkritiker und Drehbuchautor. Bekannt wurde er mit seinen Erzählungen und seinem Roman Dreckskerl, für den er 2004 den wichtigsten polnischen Literaturpreis, den NIKE, erhielt. Die Verfilmung des Textes nach einem Drehbuch des Autors gewann 2004 auf dem Filmfestival in Gdynia den Hauptpreis. Das Buch wurde in fünfzehn Sprachen übersetzt. Sein zweiter Roman, Sennosc (dt. Lethargie), und der gleichnamige polnische Film erschienen 2008. Kuczok ist 2009/2010 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, er lebt in Chorzów.

Recenzii

»Kuczoks Genie besteht darin, die Klaustrophobie einer ganzen Epoche im Mikrokosmoseiner Familie präzise zu treffen - mit einem Erzählreigen, der sich jenseits der grossen Politik und Geschichte bewegt. Das Debakel und die Tragödie des polnischen 20. Jahrhunderts ist dem Roman als Subtext eingeschrieben. Was sich dem Nukleus des Privaten austobt, ist die Gewalt, die Polen von aussen auferlegt wurde und im Innern als Repression und Opportunismus, Angst und Apathie regiert. Kein Zweifel: Von Wojciech Kuczok wird noch viel zu hören und zu reden sein.«