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Die moderne Isonomie: Menschenrechtsschutz und demokratische Teilhabe als Gleichberechtigungsordnung

Autor Gerald Stourzh
de Limba Germană Electronic book text – 26 noi 2015
Gerald Stourzh stellt den ungewohnten Begriff der „Isonomie“ zur Diskussion, der die beiden „miteinander verschränkten Legitimationssäulen politischer Herrschaft, Demokratie und Menschenrechte“ (Jürgen Habermas) miteinander verbindet. Isonomie, im antiken Griechenland ein Vorläuferbegriff für Demokratie, setzt sich aus den Worten „gleich“ (ísos) und „Gesetz“ (nómos) zusammen und ist am besten als „Gleichberechtigungsordnung“ wiederzugeben. Die beidern Brennpunkte der Isonomie sind einerseits das demokratische Stimmrecht, andererseits das Recht auf die individuelle Grund- oder Menschenrechtsbeschwerde. Stourzh stellt die Isonomie in den größeren historischen Zusammenhang der Ablösung des Paradigmas der Abstufungen durch das Paradigma der Angleichungen in der Geschichte des Westens seit dem 18. Jahrhundert.
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Specificații

ISBN-13: 9783205201724
ISBN-10: 3205201728
Pagini: 168
Ilustrații: 4 schw.-w. u. 1 farb. Abb., ca. 5 s/w-Abb.
Editura: Böhlau Verlag
Colecția Böhlau Verlag
Locul publicării:Köln/Wien

Notă biografică

StourzhGerald:
Gerald Stourzh, geb. 1929 in Wien, forschte und studierte in den Fünfzigerjahren an der University of Chicago. Von 1964 bis 1969 war er Professor an der Freien Universität Berlin und von 1969 bis zu seiner Emeritierung 1997 Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Wien. Er ist Träger eines juristischen sowie eines humanwissenschaftlichen Ehrendoktorats (Graz bzw. Chicago).