Die Jessners: Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne, cartea 40
Autor Anat Feinberg, Robert Jüttede Limba Germană Paperback
Der erste Teil widmet sich den Theaterleuten: Leopold Jessner entwickelte sich zu einem "Theater-Revolutionär", als er 1919 der erste jüdische Intendant des Staatlichen Schauspielhauses am Gendarmenmarkt in Berlin wurde. Die Kritik störte sich sowohl an seiner Person als auch seinen häufig künstlerisch innovativen Inszenierungen. 1933 emigrierte er über mehrere Zwischenstationen in die USA. Sein Schwager Fritz Jessner war seit 1928 Intendant am Preußischen Landestheater Königsberg, musste sein Amt aber 1933 aufgrund massiven politischen Drucks aufgeben, und emigrierte nach einigen Jahren im Jüdischen Kulturbund in die Schweiz und 1940 schließlich in die USA. Der zweite Teil gilt den Medizinern: Dr. Samuel Jessner, ein bedeutender Sexualforscher im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, verstarb bereits 1929. Sein Sohn Max konnte im amerikanischen Exil seine wissenschaftliche Karriere als Dermatologe fortsetzen und entdeckte 1953 eine nach ihm benannte Hautkrankheit mit. Von der Familie kehrte niemand nach dem Kriegsende nach Deutschland zurück.
Din seria Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne
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Specificații
ISBN-13: 9783958085312
ISBN-10: 3958085318
Pagini: 170
Ilustrații: Mit 25 S/W-Abbildungen
Dimensiuni: 130 x 198 mm
Editura: Neofelis Verlag GmbH
Seria Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne
ISBN-10: 3958085318
Pagini: 170
Ilustrații: Mit 25 S/W-Abbildungen
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Editura: Neofelis Verlag GmbH
Seria Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne
Notă biografică
Anat Feinberg studierte Anglistik und Philosophie an der Universität Tel Aviv. 1978 wurde sie an der London University mit einer Dissertation über das Theater zur Zeit Shakespeares promoviert. Danach war sie Dozentin für Literatur- und Theaterwissenschaft an der Ben-Gurion-Universität und an der Universität Tel Aviv. Drei Jahrzehnte lehrte sie als Professorin für Hebräische und Jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zur Geschichte der modernen Hebräischen Literatur sowie zur Theater- und Exilgeschichte.
Robert Jütte studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Marburg, London und Münster. 1983-1989 Dozent und später Professor für Neuere Geschichte an der Universität Haifa, Israel. 1990-2020 Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, seit 1991 Honorarprofessor an der Universität Stuttgart. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Sozialgeschichte, Medizingeschichte, Alltags- und Kulturgeschichte sowie jüdische Geschichte und Exilforschung.
Robert Jütte studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Marburg, London und Münster. 1983-1989 Dozent und später Professor für Neuere Geschichte an der Universität Haifa, Israel. 1990-2020 Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, seit 1991 Honorarprofessor an der Universität Stuttgart. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Sozialgeschichte, Medizingeschichte, Alltags- und Kulturgeschichte sowie jüdische Geschichte und Exilforschung.