Seit Hegels Tod war die Moglichkeit eines Systems der Philosophie fragwurdig geworden. Das 20. Jahrhundert brachte zunachst grosse Ansatze, aber noch nichts Zusammenfassendes. Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hielt Hermann Schmitz die Zeit fur einen Neuaufbau der Philosophie fur gekommen. Sein Bestreben richtete sich gegen eine falsch verstandene Innerlichkeit, durch welche die Echtheit von Recht und Religion vereitelt wird. Dieses Bestreben motivierte eine Neuformung der Anthropologie und fuhrte im Anschluss auf die ubrigen philosophischen Grundfragen. Der vorliegende Band erortert nach Einfuhrung in Begriff und Methode der Philosophie das Phanomen Gegenwart (an einen Gedanken E. Minkowskis anknupfend) und entwickelt im Zusammenhang damit eine allgemeine Mannigfaltigkeitslehre, in der u. a. Grundlagenprobleme der Mathematik Platz finden. Das letzte Kapitel berichtigt Heideggers Analysen der Zeitlichkeit und entwickelt sie fort. Citește tot Restrânge