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Der kleine Heilige: Georges Simenon / Die großen Romane, cartea 104

Autor Georges Simenon Traducere de Hansju¿rgen Wille, Barbara Klau, Mirjam Madlung
de Limba Germană Hardback – 20 mai 2027
Immer neue Männer tauchen in der kargen kleinen Wohnung der Cuchas auf. Manche bleiben für eine Nacht, andere länger. Wer ihre Väter sind, ist den Kindern nicht ganz klar. Dafür ist auf ihre starke und warmherzige Mutter Gabrielle Verlass. Jeden Morgen zieht sie los, um Obst und Gemüse zu holen, das sie dann verkauft. In der Rue Mouffetard geht es der Familie damit besser als manch anderer, die allein von Almosen lebt. Louis ist das zweitjüngste von Gabrielles sechs Kindern. So genüg und schweigsam, brav und fleißig, dass er in der Schule als 'der kleine Heilige' verhöhnt wird. Ein Träumer, der damit beschäftigt ist, die Welt zu betrachten, und allen Widrigkeiten zum Trotz unbeirrbar seinen Weg geht.
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Din seria Georges Simenon / Die großen Romane

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Specificații

ISBN-13: 9783311134046
ISBN-10: 3311134044
Pagini: 272
Dimensiuni: 125 x 205 mm
Editura: Kampa Verlag
Seria Georges Simenon / Die großen Romane


Notă biografică

Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Liège, ist der 'meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, mit einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts' (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und über 150 Erzählungen), seine Rastlosigkeit und seine Umtriebigkeit bestimmten sein Leben: Um einen Roman zu schreiben, brauchte er selten länger als zehn Tage, er bereiste die halbe Welt, war zweimal verheiratet und unterhielt Verhältnisse mit unzähligen Frauen. 1929 schuf er seine bekannteste Figur, die ihn reich und weltberühmt machte: Kommissar Maigret. Aber Simenon war nicht zufrieden, er sehnte sich nach dem 'großen' Roman ohne jedes Verbrechen, der die Leser nur durch psychologische Spannung in seinen Bann ziehen sollte. Seine Romane ohne Maigret erschienen ab 1931. Sie waren zwar weniger erfolgreich als die Krimis mit dem Pfeife rauchenden Kommissar, vergrößerten aber sein literarisches Ansehen. Simenon wurde von Kritiker*innen und Schriftstellerkolleg*innen bewundert und war immer wieder für den Literaturnobelpreis im Gespräch. 1972 brach er bei seinem 193. Roman die Arbeit ab und ließ die Berufsbezeichnung 'Schriftsteller' aus seinem Pass streichen. Von Simenons Romanen wurden über 500 Millionen Exemplare verkauft, und sie werden bis heute weltweit gelesen. In seinem Leben wie in seinen Büchern war Simenon immer auf der Suche nach dem, 'was bei allen Menschen gleich ist', was sie in ihrem Innersten ausmacht, und was sich nie ändert. Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.