Cantitate/Preț
Produs

Aus meinem Leben: Österreichs Eigensinn

Autor Franz Michael Felder Editat de Jürgen Thaler
de Limba Germană Hardback – 31 mar 2019
Franz Michael Felder, Bauer aus dem Bregenzerwald, war als Autor eine Ausnahmeerscheinung in der literarischen Welt seiner Zeit. Man kannte ihn zudem als Volksaufklärer und Rebell, streitbar und angefeindet. Als seine Frau überraschend starb und ihn mit fünf Kindern zurückließ, begann er auf Anraten eines Freundes, sein Leben aufzuschreiben. Entstanden ist so ein Meisterwerk der autobiografischen Literatur. Es erzählt mit Hingabe von frühen Schicksalsschlägen, vom Abenteuer, ein Leser zu werden, von seinem Dasein als Sonderling, aber auch von politischen Umbrüchen. Aus meinem Leben ist aber vor allem eines: eine Liebeserklärung an seine Frau. Ihr setzt er mit diesem Buch ein Denkmal, und mit ihrer Hochzeit endet auch der erste Teil. Zu einem zweiten ist es nicht mehr gekommen: Felder starb wenige Wochen nach der Niederschrift, keine dreißig Jahre alt.Hinterlassen hat er zwei Versionen der Autobiografie, die 1904 erstmals erschienen ist. Das Manuskript der Erstausgabe, der alle anderen folgten, ist verschollen. Das vorliegende Buch basiert auf der im Nachlass von Felder als Handschrift erhaltenen Fassung, die in vielen Passagen von dem bislang bekannten Text abweicht.
Citește tot Restrânge

Din seria Österreichs Eigensinn

Preț: 16318 lei

Puncte Express: 245

Carte indisponibilă temporar

Doresc să fiu notificat când acest titlu va fi disponibil:

Specificații

ISBN-13: 9783990270141
ISBN-10: 3990270141
Pagini: 386
Dimensiuni: 128 x 191 x 37 mm
Greutate: 0.46 kg
Editura: Jung und Jung Verlag GmbH
Seria Österreichs Eigensinn


Notă biografică

Franz Michael Felder (1839¿1869), der berühmteste Vorarlberger seines Jahrhunderts, wuchs in Schoppernau auf. Ein Bauer, aber ein lesender Bauer, der so seinen Horizont weitet. Die wirtschaftliche Abhängigkeit von Handelsmonopolen und die weltanschauliche Zurüstung der Untertanen durch eine bildungsfeindliche Kirche erkannte Felder bald als die Grundprobleme seiner Heimat. Als 27-Jähriger gründete er eine landwirtschaftliche Genossenschaft. Vom Pfarrer verhetzt als »Freimaurer« und »Rot-Republikaner«, organisierte er u. a. eine erste Volksbücherei. Mit Gleichgesinnten versuchte er eine Reformpartei. Zu größerem Ruhm kam Felder als Schriftsteller. Nach mehreren Veröffentlichungen kam sein erster Zeitroman (»Sonderlinge«) 1867 bei Hirzel heraus, und er wurde in Leipzig Ehrenmitglied des dortigen Germanistenclubs. In dieser Zeit schreibt er an seinem Roman »Reich und Arm«, in dem er die Lebensthemen des sozialen Reformers mit seiner Heimatliebe verwob.