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Die Partner-Investmentgesellschaft: Die Eigenfinanzierung von Einzelunternehmen und Personengesellschaften durch Investmentgesellschaften: Beiträge zur Betriebswirtschaftslehre, cartea 3

Autor Hermann Josef Persé
de Limba Germană Paperback – 1962
In der vorliegenden Untersuchung werden die Ergebnisse einer Forschungs­ arbeit veröffentlicht, deren Ziel war, absolutes Neuland zu erschließen. Wieder­ holt bin ich von beachtlicher Seite der Unternehmerschaft, wie auch von besten Kennern der Handelskammern, so Herrn Dr. Waldemar Ringleb, aufgefordert worden, doch Forschungsarbeiten in Gang zu setzen, die zwar nicht unbedingt konkreten Nutzen versprechen, deren Durchführung aber nötig ist, damit für den Fall des Bedarfs wissenschaftlich das Material vorbereitet ist, welches von der Praxis aus nicht erstellt werden kann. Ich habe solchen Ratschlägen um so lieber Folge geleistet, als mir eine derartige prospektierende Tätigkeit selbst liegt, so daß ich vielleicht eine Empfindung dafür habe, mir jüngere Mitarbeiter heranzuholen, die ähnliche Neigungen aufweisen. Es drehte sich einmal darum, gewisse Einseitigkeiten unserer Börsenentwicklung auf lange Sicht zu korri­ gieren, dann darum, die beträchtlichen Benachteiligungen der mittleren und kleineren Gewerbebetriebe in der Kapital-und Kreditversorgung einer besse­ ren Lösung entgegenzuführen, weiter eine größere Vielfalt von zweckmäßigen Kapitalanlagen anzubieten und schließlich der uns in unserem Lande auf lange Frist drohenden Überbetonung des langfristigen Kredits gerade bei den Ge­ schäftsbanken zu entgehen, die uns, wenn sie sich durchsetzen sollte, langfristig vor ernste Liquiditätsfragen stellen würde, weil man mit kurzfristigen Ein­ lagen schwer Dauerkredite geben kann. Die Lösung muß also darin gesehen werden, daß gewisse Teile der Bankeinlagen lieber direkt in Industriekredite überführt werden, und zwar unter Anbringung einer zweckmäßigen Risiko­ verteilung, d. h. von Sicherungsmaßnahmen, so daß zumindest eine Verlang­ samung des Prozesses der Verlängerung der Bankbilanzen eintreten könnte.
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Specificații

ISBN-13: 9783663002840
ISBN-10: 3663002845
Pagini: 176
Ilustrații: 173 S. 14 Abb.
Dimensiuni: 170 x 244 x 9 mm
Greutate: 0.29 kg
Ediția:Softcover reprint of the original 1st ed. 1962
Editura: Gabler Verlag
Colecția Gabler Verlag
Seria Beiträge zur Betriebswirtschaftslehre

Locul publicării:Wiesbaden, Germany

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In der vorliegenden Untersuchung werden die Ergebnisse einer Forschungs­ arbeit veröffentlicht, deren Ziel war, absolutes Neuland zu erschließen. Wieder­ holt bin ich von beachtlicher Seite der Unternehmerschaft, wie auch von besten Kennern der Handelskammern, so Herrn Dr. Waldemar Ringleb, aufgefordert worden, doch Forschungsarbeiten in Gang zu setzen, die zwar nicht unbedingt konkreten Nutzen versprechen, deren Durchführung aber nötig ist, damit für den Fall des Bedarfs wissenschaftlich das Material vorbereitet ist, welches von der Praxis aus nicht erstellt werden kann. Ich habe solchen Ratschlägen um so lieber Folge geleistet, als mir eine derartige prospektierende Tätigkeit selbst liegt, so daß ich vielleicht eine Empfindung dafür habe, mir jüngere Mitarbeiter heranzuholen, die ähnliche Neigungen aufweisen. Es drehte sich einmal darum, gewisse Einseitigkeiten unserer Börsenentwicklung auf lange Sicht zu korri­ gieren, dann darum, die beträchtlichen Benachteiligungen der mittleren und kleineren Gewerbebetriebe in der Kapital-und Kreditversorgung einer besse­ ren Lösung entgegenzuführen, weiter eine größere Vielfalt von zweckmäßigen Kapitalanlagen anzubieten und schließlich der uns in unserem Lande auf lange Frist drohenden Überbetonung des langfristigen Kredits gerade bei den Ge­ schäftsbanken zu entgehen, die uns, wenn sie sich durchsetzen sollte, langfristig vor ernste Liquiditätsfragen stellen würde, weil man mit kurzfristigen Ein­ lagen schwer Dauerkredite geben kann. Die Lösung muß also darin gesehen werden, daß gewisse Teile der Bankeinlagen lieber direkt in Industriekredite überführt werden, und zwar unter Anbringung einer zweckmäßigen Risiko­ verteilung, d. h. von Sicherungsmaßnahmen, so daß zumindest eine Verlang­ samung des Prozesses der Verlängerung der Bankbilanzen eintreten könnte.

Cuprins

Erster Teil Gründe für eine Ausdehnung der Kapitalanlage der Investmentgesellschaften.- Zweiter Teil Die Prüfung der wirtschaftlichen Voraussetzungen.- Dritter Teil Entwurf des Systems einer Partner-Investmentgesellschaft.- Zusammenfassender Überblick.