Tiptoi. Creionul interactiv – Germană

Tiptoi® Stift

Tiptoi-creionul interactiv  de la Ravensburger se remarcă prin sistemul de invățare cu totul inovativ pe care-l propune. Dar ce are el în plus față de jucăria sau cartea tradițională? Este simplu de observat: este creionul care-ți răspunde la întrebări, care întâmpină imaginația copilului pe terenul roditor al curiozității constructive.

 

 

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Apariții noi de la Reclam (Germană)

Reclam XL – Text și context: noua serie pentru lecțiile de germană

Reclam XL: Acestea sunt texte clasice, ce conțin comentarii, adaptate la cerințele orelor de limba germană.
Reclam XL: Format mai mare decât cel clasic din seria Universal-Bibliothek
Reclam XL: Este editată de către profesori cu experiență,  care au realizat  materialele, bazându-se pe cele mai noi informații din domeniul germanisticii. Continue reading “Apariții noi de la Reclam (Germană)”

Ce au adulții în geantă? (Germană)

Was tragen die Erwachsenen alles in ihren Taschen?

Omis Handtasche – das ist nicht nur ein Buch, sondern eine wahre Fundgrube an bunten und fantasievollen Gegenständen für Kinder ab drei Jahren. Da gibt es ein Notizbuch, einen Spiegel, einen „echten“ Schlüsselbund, Ringe zum Anprobieren, eine Zahnbürste, alte Knöpfe, einen Schraubenzieher, lustige Bilder zum Ausklappen, allerlei Süßigkeiten und vieles mehr.

Nachdem weltweit mehr als 1.000.000 Exemplare von Omis Handtasche unter die Lupe genommen wurden, können die Kleinen nun auch Mamis Handtasche und    Opas Aktentasche inspizieren.

Interaktiver Lese- und Spielspaß mit über 75 Gegenständen, 30 Aktivitäten und Rätseln

Farbenfrohe Illustrationen

Begleitende Texte, die das Verhältnis zwischen Mutter und Kind liebevoll und mit viel Humor beleuchten

Duden Neuheiten. Grün (Germană)

Wer zurzeit einen Spaziergang durch Wälder und Wiesen macht oder in den Garten hinaustritt, gerät ins Schwärmen angesichts des frischen Grüns, das überall sprießt.

Lesen Sie Interessantes zu Herkunft und Bedeutung des Farbadjektivs grün,  auf gewisse orthografische Tücken dieser Frühlingsfarbe machen wir Sie im zweiten Teil aufmerksam. Um ein grünes Gewächs geht es schließlich in einer Redensart, die wir abschließend wegen ihrer bemerkenswerten Geschichte für Sie nachgeschlagen haben.

Schreiben auf Reisen: Wanderungen, kleine Fluchten und große Fahrten - Aufzeichnungen von unterwegs
NEU: „Schreiben auf Reisen“ von Hanns-Josef Ortheil

Hanns-Josef Ortheil begibt sich auf die Reise mit Ernest Hemingway, Walter Benjamin und Truman Capote. Dieser Band verführt dazu, das Reisen, die Sprache und das Schreiben zusammenzubringen.

Egal, ob Sie einen Reisebericht verfassen oder nur eine Ansichtskarte oder SMS aus dem Urlaub schicken möchten – hier finden Sie ein breites Spektrum von Ansätzen: zur Inspiration und zum Ausprobieren!

Entdecken Sie die Möglichkeiten der Literatur auch mit den anderen Bänden aus der Duden-Reihe Kreatives Schreiben.

grün

Das Adjektiv grün bedeutete ursprünglich „wachsend, sprießend“ oder auch „grasfarben“ und ist verwandt mit der Wortgruppe von Gras. Im Deutschen wird es oft nicht nur als Farbbezeichnung verwendet, sondern im Gegensatz zu „trocken, verwelkt“ im Sinne von „frisch, jung, sprießend“ gebraucht oder als Gegensatz zu „rot, reif“ im Sinne von „unreif“, auch „unerfahren“. Man denke an die Zusammensetzung Grünschnabel.

Ebenso steht das substantivierte Adjektiv Grün oft nicht nur für die Farbbezeichnung, sondern ist ein Synonym für „frisches Laub“ und „freie Natur“: Lasst uns endlich mal wieder ins Grüne radeln.

Groß- und Kleinschreibung von grün

Nicht ganz leicht fällt hin und wieder die Entscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung, wenn es um feste Verbindungen mit dem Adjektiv grün geht. Großzuschreiben sind Verbindungen, die echten Eigennamencharakter haben; dazu gehören beispielsweise die Grüne Insel (Irland), das Grüne Gewölbe (Kunstsammlung in Dresden), der Grüne Veltliner (eine Weinsorte) oder der berüchtigte Grüne Knollenblätterpilz.

Nicht als Eigennamen anzusehen sind Verbindungen wie die grüne Welle, die grüne Minna, diegrüne Versicherungskarte oder auch ein grüner Junge. Doch Vorsicht: Es gibt auch eine Reihe von Kombinationen, bei denen beide Varianten – Groß- und Kleinschreibung – möglich sind. Vertreter dieser Gruppe sind etwa die grüne/Grüne Lunge, der grüne/Grüne Punkt oder auch dasgrüne/Grüne Trikot.

 Ins Gras beißen

umgangssprachlich: (gewaltsam) sterben:

Die Redensart, deren konkrete Bedeutung dem Verständnis keine Schwierigkeiten bereitet, ist seit dem 16. Jh. bezeugt. Interessant ist sie wegen ihrer Geschichte. Sie hat Parallelen in einigen europäischen Sprachen, die alle auf antike Vorbilder zurückgehen. Statt „Gras“ werden die Wörter „Erde“, „Staub“ oder „Sand“ verwendet: französisch „mordre la poussière“, italienisch „mordere la terra“, spanisch „morder la tierra“, niederländisch „in het zand bijten“, englisch „to bite the dust (ground)“. Das Dänische folgt dagegen dem Deutschen: „bide i graesset“.

Vorbild für die „Erde“-Versionen ist die Antike. In Homers „Ilias“ heißt es z. B., […] nach J. H. Voß: „zween Kriegsmänner … knirschten den Staub mit den Zähnen …“.
Der römische Dichter Vergil spricht in seiner „Äneis“ von „humus“ und „terra“ = Erde, Ovid in den „Metamorphosen“ von „arena“ = Sand.

Warum in der deutschen Redensart „Erde“ durch „Gras“ ersetzt wurde, erklärt Grimm im „Deutschen Wörterbuch“ so: „Der Wechsel des Wortes in der dt. Redensart, ‚Gras‘ anstelle von ‚Erde‘, erklärt sich aus dem gerade im älteren Deutschen häufig bezeugten Gebrauch von ‚Gras‘ für den Erdboden …, wo ‚Gras‘ einen Symbolwert hat in Wendungen, die einen gewaltsamen Tod umschreiben.“ […]